Trend: Mod-Bob
Am angesagtesten ist momentan der gestufte "Mod-Bob" .
Dazu gehört ein präziser Stufenschnitt mit einer fransig verlaufenden Kontur oberhalb der Kinnlinie. Der Pony wird dabei insgesamt etwas länger getragen.
Foto: Kate Ryan / amazon /
Siehe auch Foto : Katie Holmes mit Mod-Bob
Asymetrischer Bob
Asymetrische Konturen kombiniert mit einem "schiefen" Pony. Die Haare können glatt nach innen oder mit nach außen aufspringenden Spitzen geföhnt werden. Man kann sie von einem Punkt am Oberkopf aus genauso frisieren wie mit Seitenscheitel. Das ergibt je nach Styling einen immer wieder neuen Look.
 Die asymmetrische Ponypartie erzeugt viel Bewegung im Haar. Haarschnitte wie der Bob können sich durch asymmetrische Stirnpartien zur ausdrucksstarken Modefrisur verwandeln (Foto rechts).
Eine angesagte " Szene-Frisur" war lange Zeit ein im Nacken anrasierter Bob (Fotos unten). Extrem asymetrisch, vorne meist lang und im Nacken mit dem Rasierer kurz bis extrem kurz ausstrukturiert (siehe auch "Trend: Rasierte Frisuren").
Fotos: Bob-Variationen mit anrasierter Nackenpartie und
"Pilz-Bob"
Super-trendy oder daneben? Die Sängerin Rihanna ("Umbrella") stieg kurzeitig von ihrem asymetrischen Bob (siehe unten) auf einen etwas kürzeren und etwas gewöhnungsbedüftigen Style um - ihr neuer "Pilz-Bob" ist ingesamt kürzer und hat viel Volumen am Oberkopf >>> auf dieser Seite gibt es ein Foto davon
Posh-Bob
 Die wohl bekannteste Trägerin eines Bobs war wohl Victoria Beckham.
Das ehemalige Spice-Girl und die wohl bekannteste Spielerfrau (Fußballstar David Beckham) der Welt trennte sich 2007 medienwirksam von ihren langen Haaren und ließ sich von ihrem Leibfriseur (Ben Cooke, London) diese Frisur schneiden.
 Zuweilen wurde der Begriff "Victoria-Beckham-Bob" auch etwas überstrapaziert.
Beispiel: Die "Beauty-Experten" der Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ), die zu diesem Foto den sehr kreativen Untertitel "Victoria-Beckham-Bob mit langen Fransen" erfanden.
Stufenbob
Als Stufenbob wird ein Bob bezeichnet, dessen Konturen stufig geschnitten wurden. Die Länge spielt dabei keine Rolle. Beispiel: Denise, Model für Pantene Pro V, Styling by Andreas Kohlhoff.
Siehe auch Fotogalerie >>>
Long-Bob
Der Long-Bob wird wie der Mod-Bob (siehe oben) auf knapp Schulterlänge geschnitten. Die Haare werden meist gescheitelt (Mittel- oder Seitenscheitel, siehe Fotos). Rundum, auch im Nackenbereich ist die gleiche Haarlänge.
Einen Long-Bob z. B. kann man perfekt stylen, in dem zuerst dicke Strähnen abgeteilt werden. Diese dann über eine Rundbürste drehen und mit dem Fön trocknen (immer von oben nach unten pusten!). Der Fön sollte möglichst nur lauwarm sein, heiße Luft trocknet das Haar zu sehr aus.
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Foto oben: Google-Vizepräsidentin Marissa Mayeer | Verona Pooth | Jennifer Aniston
A-line Bob
 Ein A-line Bob ist eine geometrische Bobfrisur mit einem geraden Pony und meist gerade und auf Kinnhöhe abgeschnittenem Seitenhaar.
Die gradlinige Kombination erinnert an den Buchstaben A (siehe auch Abbildung rechts und Beispielfotos).
Styling-Tipps für einen perfekten Bob
Die Haare sollten möglichst nicht die Schultern berühren. Grund: Wenn sie auf die Schultern fallen, sitzt der Bob nicht mehr. Auch Wichtig: Die Stufung, die den Haaren mehr Bewegung und Lebendigkeit verleiht. Mit Haarwachs oder Haargel kann man zusätzlichen Pepp in diesen Style bringen.
Faustregel für den Pony: Umso kürzer die Seitenhaare, umso länger darf der Pony sein. Zu einem Long-Bob passt also nicht unbedingt ein langer Pony.
Colorationen, wie akzentuierte Downlights oder Strähnchen mit der neuen Painting-Technik geben auch dem Bob den letzten Schliff und setzen zusätzliche modische Highlights.
Fotos: Patricia Arquette (links)
Das neue Bond-Girl Gemma Arterton (oben rechts)
Audrey Tautou (frz. Schauspielerin) |