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  David  Garrett    echter  Name:   David Bongartz

 
 
 


David 2000
David 2002
David 2009







Bio, Karriere, Steckbrief und Werdegang

Der am 4. September 1980 in Aachen geborenen Sohn eines deutschen Juristen und einer US-amerikanischen Primaballerina bekam im Alter von vier Jahren seine erste Violine. Seinen ersten Unterricht erteilte ihm sein Vater, der nebenberuflich als passionierter Geigenlehrer arbeitete, inzwischen jedoch als bekannter Geigenauktionator tätig ist. Bereits im Alter von 14 Jahren stand David Garrett bei der Deutschen Grammophon als Exklusivkünstler unter Vertrag. Zusammen mit Claudio Abbado spielte er Mozart-Violinkonzerte ein; als Künstlernamen nahm er den Geburtsnamen seiner Mutter an (Garrett). Als "größten Violinisten seiner Generation" bezeichnete ihn Yehudi Menuhin.

Rechts: Buch "Der Rebell mit der Geige"

Von 1990 bis 1991 wurde Garrett von Zakhar Bron unterrichtet. Ab 1992 war er Schüler von Ida Haendel. Ab 2001 besuchte er als Student die Meisterklassen von Itzhak Perlman, Isaac Stern und Dorothy Delay an der Juilliard School of Music in New York City.

Trotzdem erlebte David Garretts Karriere, die bis dahin von seinen Eltern gemanagt wurde, einen Bruch. Er nahm wahr, dass er selbst nie Einfluss auf seine Berufsausübung und Karriere hatte nehmen können: "Mir wurde immer alles aufoktroyiert: Was ich spielen sollte, wo ich auftreten sollte, was ich in Interviews sagen und nicht sagen sollte".

Den Durchbruch in Deutschland schaffte er mit dem Berliner Konzertveranstalter DEAG, der stark auf den Event-Charakter klassischer Konzerte setzt und Garretts Cross-Over-Projekt übernahm. Garrett spielt auf einer Violine von Giovanni Battista Guadagnini aus dem Jahr 1772 und einer weiteren von Antonio Stradivari von 1716.

 

Schnellster Geiger der Welt

David ist wahscheinlich nicht nur der Star-Geiger mit den längsten Haaren, nein, von Ende Mai 2008 bis April 2010 war er im Guinness-Buch der Rekorde auch als schnellster Geiger der Welt eingetragen.

Bei einem Auftritt in der britischen Fernsehshow "Blue Peter" spielte Garrett den Hummelflug von Rimski-Korsakow fehlerfrei in nur 66,56 Sekunden, das sind 13 Noten pro Sekunde. - siehe Video unten

Seinen eigenen Rekord unterbot er am 20. Dezember 2008 bei der "Guinness-World-Records"-Show um 1,3 Sekunden mit einer Zeit von 65,26 Sekunden.

Am 7. April 2010 wurde er jedoch von Ben Lee geschlagen: Lee benötigte 64,21 Sekunden für das gleiche Stück.

Am 17. Oktober wurde Garrett in Essen der Echo Klassik, der renommierte Musikpreis der Deutschen Phono-Akademie, für seinen Spitzenplatz im Plattenverkauf als «Bestseller des Jahres» verliehen.









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