
Eines der frisurentechnischen Trendidole der 50er Jahre war unter anderem die "Elvistolle" des Sängers und späteren Schauspielers Elvis Aaron Presley, von dem bisher insgesamt mehr als 2 Milliarden Tonträger verkauft wurden. Selbst heute hat der "King of Rock´n Roll" nichts von seiner Faszination verloren.
Ein Dollar vom "King"
1959 leistete Elvis übrigens seine Wehrdienstzeit in Deutschland ab. Rechts oben ein seltenes Foto beim militärischen "Haarescheren" anlässlich seines Wehrdiensteintritts (von März 1958 bis zum Frühjahr 1960). Der Haarschnitt fand übrigens im
Friseursalon der Friedberger „Ray Barracks” statt. Der Friseur: Karl-Heinz Stein. Er sagt über seinen wohl berühmtesten Kunden: «Er war so ein ordentlicher und hilfsbereiter Mensch.» Elvis Wünsche waren: "Nicht zu kurz und die Koteletten müssen bleiben!". Ohren und Nacken mußten gemäß der Armee-Standards gekürzt werden. Der Haarschnitt kostete damals 35 US-Cent. Friseur Stein erinnert sich: "Elvis gab stets einen ganzen Dollar."

Der King mit (lockiger) Freundin namens Dottie |
Elvis als Kind
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Moderne Rasur a lá Elvis
In den 60ern entdeckte Elvis einen neuen High-Tech-Rasierer: Den Gillettte Techmatic Razor (Abbildung rechts).
Der Spezialist für exakt rasierte XXL-Koteletten war einer der ersten, der das neue Model ausprobieren konnte. Elvis gab das Rasur-Gerät an seine Freundin Nancy Rooks und auf dieser Internetseite können Fans das gute Stück für 1500 Dollar sogar käuflich erwerben.
Der erste echte "Starfriseur"

Die US-Hollywood-Superstars der 50er wie Robert Wagner, Paul Newman, Warren Beatty, Henry Fonda, Peter Sellers, Steve McQueen, Frank Sinatra oder George Hamilton hatten alle ein und denselben Friseur: Larry Geller (Foto rechts).
Am 30. April 1964 sollte ein weiterer bekannter Kunde dieser Zeit hinzukommen:
Elvis Presley, der eigentlich Kunde von Friseur Sal Orfice war, rief den bekannten Starcoiffeur an und bestellte ihn in seine Villa in Bel Air.
Seitdem schnitt Geller ihm nicht nur zeitlebens die Haare - der "esoterisch" interessierte Promi-Coiffeur war für den King bis zu seinem Tod 1977 spiritueller Weggefährte und Mentor (Quelle).
Nach dem Tod des Sängers wurden Teile seiner berühmten "Elvistolle" bei Auktionen "tonnenweise" versteigert. "Elvis-Haare" erreichten zuweilen Preise von mehr als 100.000 Dollar (siehe Abbildung unten).
In Kiel gibt es übrigens einen Salon im Stil der 50er Jahre, den Elvis mit Sicherheit geliebt hätte: King Barbershop.