| 6000 v. Chr. |
Funde von Steinschaber in Ägypten, die als Rasiermesser benutzt wurden
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| 3000 v. Chr. |
| Erste "professionelle Friseurhandwerker" in Ägypten |
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| 2700 v. Chr. |
Anwendung der "kalten Ondulation bei der Perückenherstellung"
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| 2420 v. Chr. |
Schech, Mutter des ägyptischen Königs Teti, hinterlässt eine umfangreiche medizinische und kosmetische Rezeptsammlung (u.a. Rezepturen von Haarfärbe-, Haarwuchs- und Haarentfernungsmitteln).
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| 1600 v. Chr. |
Georg Ebers, deutscher Ägyptologe, findet im XIX. Jahrhundert Papyros (Ebers Papyros) mit kosmetischer Rezeptsammlung
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| 1400 v. Chr. |
| Verwendung von Henna zur Färbung der Haare in Ägypten und Mesopotamien |
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| 1800 v. Chr. |
| erste überlieferte berufsständische Organisation der "Barbiere" in Mesopotamien - etwa zur gleichen Zeit: Eine babylonische Urkunde zeugt vom "Klatsch" in Friseurläden |
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| 1550 v. Chr. |
| kommen Rasiermesser mit beweglichem Griff auf, wobei man den Griff vermutlich auch als Lockenwickler benutzte |
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| 1400 v. Chr. |
| Pharaonin Hatschepsut trägt einen künstlichen Bart als Zeichen ihrer Herrscherwürde (mehr über die Geschichte der Frisuren & Haare) |
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| 300 v. Chr. |
| Verwendung der Calamistra / tönernes oder metallenes) Lockenbrenneisen in Griechenland und Rom |
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| 700-1000 v. Chr. |
Tätigkeit von Rasoren und Scherern in Klöstern
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| 490 v. Chr. |
| Im alten Perikles - Gründung von Friseurschulen |
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300 v. Chr. |
Licinius, Friseur in Rom, unterhielt "Prominenten- Friseurladen"
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1000 |
"Chrüll-isen" (Lockenbrennstab) u.a. von Minnesängern benutzt
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| 1150 |
Älteste urkundlich nach- gewiesene öffentliche Badestube in Fulda - es kommt zur "Spaltung" der Bader und Barbiere, Entstehung eigener Zünfte
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11. - 12. Jahrhundert |
| Herausbildung des Handwerks der Bader und Barbiere in Deutschland |
13. Jahrhundert
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| Entstehung von Zünften der Bader und Barbiere - etwa zur gleichen Zeit erste genauere Nachrichten über die medizinischen Tätigkeiten von Badern und Barbieren |
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14.Jahrhundert
Seit dem 14. Jahrhundert bildeten die Bader, auch so genannt, weil sie meist eine Badestube betrieben, eine Zunft.
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| 1509 |
| Kurfürst Joachim bestimmt den Berliner Barbier Heinrich Eyben zur Körperpflege des Hofstaates |
1526 |
| Gewerksstatut für Bader und Wundärzte in Berlin |
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1548 |
| Augsburger Reichstagsbeschluss über die "Ehrlichkeit" der Bader und Barbiere. Der Friseurberuf für "ehrenhaft" erklärt |
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Ab 1600
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Es werden Perücken für Herren zur Mode und es setzt sich der Begriff "Mode" auch für Frisuren durch (mehr über die Geschichte der Frisuren & Haare)
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| 1656 |
| Gründung der ersten Perückenmacherzunft in Paris |
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1669 |
| Der Kurfürst von Brandenburg schlägt die Aufhebung der Zünfte vor |
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1677 Badern und Barbieren in Berlin wird durch ein Privileg erlaubt, chirurgische Hilfeleistungen zu gewähren
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| 1680 |
| Der Franzose Ervais erfindet das Tressieren, damit wurden weniger Haare für die Herstellung von Haarteilen benötigt |
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1698-1717 |
Perückensteuer in Preußen
Ab 1700 |
1714
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| Anzahl der Badestuben in Berlin wurde auf 20 festgelegt |
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1716
Friedrich Wilhelm I. ordnet per Edikt Prüfungen für "Quacksalber" und "Marktschreier" an - im selben Jahr wird von Hugenotten die erste Perückenmacherzunft in Berlin gegründet
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| 1769 |
| erfindet der englische Barbier Richard Arkwright die erste für Massenproduktion geeignete Spinnmaschine "Jenny" |
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1779 |
| Friedrich II. vereinigt per Edikt Bader, Barbiere und Wundärzte zu einem Gewerk |
1791 |
Gewerbefreiheit in Frankreich
1795
Anzahl der Barbiere in England steigt auf 50.000
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Ab 1800 |
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| 1810/11 |
Aufhebung des Zunftzwanges durch die Gesetze vom 2.11.1810 und 7.9.1811, Einführung des Gewerbescheines und der Gewerbesteuer
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| 1818 |
| Der französische Chemiker Thénard stellt Wasserstoffperoxyd her, das als Haarbleichmittel verwendet wird |
1827/28 |
| Der Pariser Coiffeur Nardin erfindet ein Verfahren, totes Haar dauerhaft zu kräuseln |
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1821 |
| In Berlin arbeiten 119 Barbiere |
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1845
Gewerbegesetz unter Berücksichtigung der Gewerbefreiheit in Preußen; Einführung des Befähigungsnachweises für die Ausbildung von Lehrlingen
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| 1848 |
Vergebliche Versuche des Handwerkerparlaments in Frankfurt a. M., die Gewerbefreiheit rückgängig zu machen
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1860-1868
Gewerbefreiheit in fast allen deutschen Ländern
1867
Die erste funktionsfähige Blondierung wird auf der Pariser Weltausstellung offiziell vorgestellt.
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1869
Erlass der Gewerbeordnung des Norddeutschen Bundes, die auch in Süddeutschland eingeführt wird
1871
Josef Göckeler gründet Barbier- & Perückenmacherfirma siehe Chronik bis heute
1872
Gründung des Bundes Deutscher Friseure
1870 Wilhelm Metz eröffnet seinen Salon in Hadamar - siehe Chronik bis heute
1880
Erfindung der Bartbinde durch den Wiener Friseur Rolko - im selben Jahr wird die Hand-Haarschneidemaschine erfunden
Am 1. Juli 1880 eröffnet Wella Gründungsvater, dem Friseur Franz Ströher seine erste Haarteil-Fabrik in Auerbach (Sachsen)....mehr
1881
Bismarcksche Innungsnovelle; die Innungen erhalten größere Rechte
1884
Der deutsche Chemiker Fischer erfindet ein Verfahren zum Kräuseln der Haare
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| 1870-1890 |
Der französische Coiffeur Marcel Grateau entwickelt 1872 in Paris sein berühmtes Ondulationsverfahren ...mehr
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| 1883 |
| Erstes Oxydations-Haarfärbemittel im Handel (französisches Patent) |
1888
Änderung der Gewerbeordnung im Deutschen Reich: Einführung von Zwangsinnungen, Gesellen- und Meisterprüfungen, Beschränkungen in der Lehrlingshaltung, Gründung von Handwerkskammern
1889
Gründung des Verbandes der Barbier-, Friseur- und Perückenmachergehilfen
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Ab 1900
1900 gelingt Wella Gründungsvater, dem Friseur Franz Ströher eine revolutionäre Erfindung, das Tüllemoid...mehr
Er war er zwei Kilogramm schwer und blies 90 Grad heiße Luft aus einer Art Düsenrohr: Das war der erste Fön, im Jahr 1900 bei AEG erfunden. Dank unermüdlichen Forschergeists wog der Fön 1910 nur noch 1,8 kg und leistete schon 300 Watt. Heutiger Standard ist etwa: 300 Gramm schwer bei 1200 Watt Leistung. Der Duden erklärte 1934 den "Föhn" zum Wind und den "Fön" zum Gerät. AEG ließ sich das Wort "Fön" 1909 schützen und darf bis heute als einzige Firma mit diesem Wort werben.
Im 19. Jahrhundert bildete sich der eigentliche Berufsstand des Friseurs, damals noch ohne eigene Salons, sondern der Friseur kam ins Haus des Kunden
Von April 1900 an wurden insgesamt 71 Handwerkskammern gegründet.
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| 1901 |
Der Amerikaner Gillette lässt den Sicherheitsapparat mit Klinge patentieren
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| 1906-1910 |
Erfindung der Dauerwelle. Karl Neßler entwickelt 1906 das Dauerwellverfahren für lebendes Haar und konstruiert den ersten elektrischen Dauerwellapparat...mehr
1907
August Steffen (Neumünster) eröffnet seinen 1. Salon > siehe Chronik bis heute
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1916 |
Erste Modeschauen in Berlin, auf denen auch Frisuren vorgestellt werden (mehr über die Geschichte der Frisuren & Haare)
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| 1920 |
Der erste elektrische Rasierapparat wird in Deutschland hergestellt...mehr
Etwa zur gleichen Zeit setzt sich die Kurzhaarmode für Frauen durch und erfindet der Franzose René Rambaud das Legen von Wasserwellen |
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1924 |
| Friseur Meyer aus Karlsbad stellt die ersten Flachwickler her |
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1926 |
Der Berliner Friseur Müller lässt die Trockenhaube "Windsbraut" patentieren, die den Friseuren die Arbeit erleichtern soll
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| 1925 |
Gründung der Internationalen Gesellschaft der Damencoiffeure
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| 1928 |
Erfindung der Effilierschere; für das Ausdünnen von Haaren bestimmt
Der damals jüngste Friseurmeister Deutschlands – Wilhelm Klinck eröffnet in Kiel den ersten Salon namens „Klinck - Frisiersalon für Damen und Herren“ (Links: Klinck-Historie | Klinck heute )
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| 1929 |
| Herausgabe der Handwerksnovelle, Einführung der Handwerksrolle bei den Handwerkskammern |
1940
Friseure zogen mit einem schwarzen Beutel voller Rasierzeug durchs Land - dem "Putzbüdel". Seitdem werden sie selbst auch so genannt. (siehe auch NDR-Media)
1970
Der Engländer Vidal Sasson entwickelt eine revolutionäre Haarschneidetechnik, den Systemformhaarschnitt. Diese Technik ist bis heute Grundlage der handwerklichen und künstlerischen Arbeit der Friseure.
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2008
Erste Internet-Community für Friseure geht online : mix-ecke.de
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