Auch mit ihrem gelungenen Auftritt in der Casting-Reihe "Germany´s next Topmodel" mischt die gebürtige Belgierin zur Zeit die Salonszene in Düsseldorf und München auf. Anders als die anderen zu sein, ist das Ziel der ehrgeizigen Unternehmerin, die sich schon mit der exklusiven Salonlage (Königsallee) klar von Mitbewerbern abgrenzt ...mehr
Der Spion, den ich frisierte...
Insbesondere bei Friseurketten (Beispiele: J.7, Chaos) scheint es gerade in Mode zu kommen, öffentlich Testkunden zu suchen. Diese sollen, wie es manchmal zur Begründung heißt, "Qualitätsstandards" überprüfen. Die Undercover-Methode der "geheimen Mitarbeiterbespitzelung" wird übrigens auch von in Gewerkschaftskreisen einschlägig bekannten Einzelhandels-Ketten (z.B Schlecker) angewandt. Der Unterschied: Diese suchen die Testkunden nicht öffentlich, sondern lässt die ungeliebte Aufgabe "fremde" Bezirksleiter übernehmen.
Die Folge: Zunehmend verunsicherte Mitarbeiter, die bald in jedem Kunden einen bezahlten "Spion" der Geschäftsführung vermuten. Auch Personalexperten sehen die 007-Methode kritisch - jeder gutgeführte Filialbetrieb sei in der Lage, auch ohne die das Vertrauensverhältnis störenden Testkunden qualitativ gute Arbeit abzuliefern. Ein weiterer oft unbedachter Nebeneffekt: Das vorher gutes Verhältnis eines Stammkunden zu den Angestellten könnte nach erfolgreichen "Agententätigkeit" für die "Chefs" Schaden nehmen.
Inwieweit ein normaler "Friseurkunde", also Laie, überhaupt objektiv die "Qualtität" einer Friseurdienstleistung beurteilen kann ist ebenfalls fraglich.
Dieses Thema diskutieren im Forum
der Friseur-Community mix-ecke.de
Immer billiger...
Eine Befragung (10/06) der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) in Nürnberg hat ergeben, dass Frauen momentan im Durchschnitt ca. 5,7 Mal pro Jahr zum Friseur gehen. Männer liessen sich sogar 6,8 Mal die Haare schneiden. Auch bedingt durch den Boom der "Billigfriseure" zahlen Friseurkunden immer weniger für die haarige Dienstleistung. Frauen legten mit durchschnittlich 42,10 Euro ca. 1,40 Euro weniger als noch 2005 auf den Tresen. Männer hingegen zahlen nur noch 14,90 statt 15,40 Euro im Vorjahr. Für Männer wie Frauen ist das Haareschneiden der Hauptgrund (91,5 Prozent) für den Friseurbesuch. Ungefähr jede dritte Frau belässt es nicht nur beim Haarschnitt: Hinzu kommen Haare färben, Dauerwelle (10%) oder eine Volumenbehandlung.
Dieses Thema diskutieren im Forum
der Friseur-Community mix-ecke.de
Der Spiegel: "Deutsche Strähnen"
In der Ausgabe Nr. 38 / 2006 beschäftigte sich das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" anlässlich einer Reportage über die Friseurmesse "Hairpower 2006" wieder mal mit der aktuellen Befindlichkeit der deutschen Friseurzunft. Der Autor, Spiegel-Redakteur Mario Kaiser, liess es darin leider streckenweise an Fingerspitzengefühl für die Branche fehlen. Im Bericht heisst es zum Beispiel:
"Man kann nicht behaupten, dass die deutschen Friseurgeschäfte in ihrer Masse Keimzellen des guten Geschmacks sind. Viele geben sich Namen, die sie aus furchtbaren Wortspielen bilden, sie nennen sich Haarscharf, Schnittstelle oder Hairport, die Namen von Berliner Eckkneipen klingen poetisch daneben. Sie geben vor, den Trends aus Paris und New York zu folgen, obwohl dort niemand mit grünen Strähnen herumläuft."
"...auf drei Bühnen schneiden mit Titeln gekrönte Friseure an Modellen, sie reden, Mikrofone an den Wangen, wie Erweckungsprediger über das Morgen, über Dinge, die sie schon sehen..."
Lieber Herr Kaiser, der Beruf Friseur ist, im Gegensatz zum gutdotierten Job eines Spiegel-Redakteurs, ein vergleichsweise anstrengender, leider oft unterbezahlter und unterschätzter Beruf, dem eigentlich ein wenig mehr Respekt gebührt. Die so "furchtbaren Wortspiele" waren ihrem "Zwiebelfisch", Bastian Sick, immerhin ein Spiegel-Special wert - siehe Link >>> . Und welcher Witzbold hat Ihnen das mit den grünen Trend-Strähnen in Paris erzählt? Also in ihrem Sinne: "An jedem Friseur hängt ein Mensch..."
Kommentare zu diesem Thema im Forum
der Friseur-Community mix-ecke.de(kostenlose Teilnahme)
Rauchen macht arbeitslos
Eine bereits bestehendes EU-Gesetz soll jetzt auch in Deutschland umgesetzt werden. Raucher und Raucherinnen können wegen ihres Lasters bei Bewerbungen abgelehnt werden.
Obwohl in vielen Salons sowieso Rauchverbot herrscht und nur vor der Tür oder nach Feierabend geraucht wird, kann die blosse Angabe, Raucher zu sein, für eine Ablehnung ausreichen. SPD/CDU befürworten das neue Rauch-Gesetz, die Grünen sind natürlich dagegen.
Kommentare zu diesem Thema im Forum
der Friseur-Community mix-ecke.de(kostenlose Teilnahme)
Auch im "Web" gut abschneiden...
Es gibt bereits Unternehmen, die mehr als 20% Ihrer Neukunden allein über das Web erhalten. Eine Homepage mit eigener Internetadresse ist für viele aus der Branche zu einem wichtigen Instrument erfolgreicher Neukundengewinnung und Umsatzsteigerung geworden. Was man noch so alles mit einer Homepage anfangen kann, was Mysql heißt, welche guten Anbieter es gibt und warum ein "vernetzer" Salon nützlich sein kann erfahren sie auf dieser Seite >>>
Haarkosmetik online verkaufen
Shampoos, Kuren und Sprays lassen sich nicht nur an Kunden im heimischen Salon verkaufen: Käufer aus ganz Deutschland bestellen ihr Lieblingsprodukt immer öfter online und lassen es sich bequem nach Hause liefern. Manche Friseursalons machen heute bereits bis zu 20% ihres Gesamtumsatzes mit den Gewinnen aus einem eigenen Onlineshop für Haarkosmetik, Färbemittel oder sonstigem Friseurzubehör.
Haarsträubende Zustände: Sogar Vollzeitfriseure erhalten staatliche Unterstützung
Die neue Regierung, angeführt von Angela Merkel, wollte eigentlich für Arbeitsplätze sorgen und durch neue Arbeitsmarktreformen den Anreiz zur Arbeitsaufnahme erhöhen. Doch die letzten, halbherzigen Korrekturen am umstrittenen HartzIV-Desaster haben zur Folge, daß jetzt immer mehr Arbeitskräfte im Niedriglohnbereich noch niedriger bezahlt werden oder nur noch halbtags arbeiten. Das fehlende Geld erhalten die "Aufstocker" genannten Angestellten bequem vom Staat. Der monatliche Gang zur "Agentur für Arbeit" (?) mit Vorlage der Gehaltsbescheinigung ist "Bares" wert und gleicht Gehalteinbussen aus.
Zum Beispiel schlechtbezahlte Vollzeitfriseure (z.B. bei Billigfriseuren, im Osten oder in ländlichen Bereichen) gehen mittlerweile regelmässig zur Arbeitsagentur, um sich ihr schmales Gehalt vom Staat aufstocken zu lassen. Auch bei amerikanischen Imbissketten oder Reinigungsunternehmen hat die staatliche Subvention Methode und wird schon bei Gehaltsverhandlungen miteinkalkuliert.
Kommentare zu diesem Thema im Forum
der Friseur-Community mix-ecke.de(kostenlose Teilnahme)
Glücklichere Friseure in England?
Unter allen Berufen sind Haarstylisten in England die mit Abstand "Glücklichsten". Ganze 40 Prozent der Friseure arbeiten gerne in ihrem Job, hingegen lieben nur...mehr
"Heruntergekommene Berufe..."
Die einschlägig bekannte "taz" veröffentlichte unlängst einen Artikel über den Berufstand der Friseure und "persönliche Erfahrungen" im Salon "Schillers Coiffeur-Studio" (Anmerkung der Redaktion: Auch der Salonname ist "frei erfunden", es gibt in D keinen Salon mit diesem Namen). Hier ein Auszug:
"Zu den heruntergekommensten Berufen des Universums gehört der Friseur.... Seine Schurbude nennt er "Studio", seine Wenigkeit "Coiffeur", gern mit dem prahlerischen Zusatz "Weltmeister der Friseure". In dieser Eigenschaft verteilt der Friseur neuerdings Termine wie Professor Sauerbruch. In der Friseurhochburg Hannover zum Beispiel gibt es Titelträger im Dutzend, es geht inflationärer zu als im korrupten Boxsport. Und nicht weniger schändlich...."...mehr
Nach einem Bericht des ZDF-Magazins Frontal21 vom 1.2.05 hatten bereits im vorletzten Jahr 188.000 Personen (!) in Deutschland überhaupt keine Krankenversicherung (KV) mehr. Die Hälfte davon: Selbstständige.
Auch selbständige Friseure können schnell ohne KV dastehen. Waren es am Anfang der Selbständigkeit z.B. nur 150,- EUR monatlicher Beitrag zur privaten KV, können es nach ca. 20 Jahren leicht 800 EUR oder mehr sein. Wenn die hohen Beiträge dann nicht mehr gezahlt werden können, wird man nach nur 2 Monaten Zahlungsrückstand von der KV gekündigt. Gleiches passiert übrigens auch gesetzlich Versicherten bei einem zweimonatigem Zahlungsrückstand.
Wenn man schon krank ist, oder an einer Krankheit leidet, ist eine Rückkehr in die gesetzliche Krankenkasse dann meist auch nicht mehr möglich. Und bei anderen privaten KV wird man auch nicht mehr angenommen, da die Versicherer grundsätzlich keinen Antragsteller aufnehmen, der schon einmal irgendeinen Zahlungsengpass hatte.
Als ärztliche Notfallversorgung bleiben den Betroffenen nur noch medizinische Hilfseinrichtungen, die z.B. vom CARITAS oder dem DRK kostenlos zur Verfügung gestellt werden.
Das Bundesgesundheitsministerium äusserte sich lapidar auf Anfragen: "Es seinen keine Aktivitäten geplant...".