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Was man in den Achtzigern so Haartracht nannte:
Das Hairweb dokumentiert auf einer eigenen Sonderseite den Sündenfall des Vokuhila."
(SPIEGEL ONLINE)
Vorsicht Falle!
Trickbetrüger rufen Friseure an
Dreiste Abzocker wollen Handwerkern das Geld aus der Tasche ziehen: Sie berufen sich am Telefon auf die Handwerkskammer und bieten den Betrieben ein Arbeitszeitgesetz oder frei erfundene Phantasiegesetze für 69,95 Euro an. Die Anrufer drohen damit, dass ein dickes Bußgeld verhängt wird, sollten die Gesetze nicht aushängen. Die Sendung kommt per Nachnahme!
Die Handwerkskammern warnen dringend vor Betrügern, die offenbar immer nach einer ähnlichen Masche vorgehen: Sie geben sich am Telefon als Mitarbeiter der Handwerkskammer aus oder sie beziehen sich auf die Handwerkskammer und erklären den Betrieben, dass sie verpflichtet sind das Arbeitsgesetz (oder sogar frei erfundene Phantasiegesetze) im Betrieb auszuhängen. Manchmal bieten sie auch ein "Handwerkerschutzgesetz" an, das es gar nicht gibt. (Quelle: Handwerksblatt.de )
Internet: Online-Abzocke bei Friseuren
Manche, scheinbar von oder für Friseure gemachte Internetseiten, widmen sich bei näherem Hinsehen eher einem anderen Ziel: Dem Verkauf ihrer Produkte, sei es nun eine Shampoo-Bestellung, ein kostspieliger Interneteintrag, eine teures Jobgesuch, eine billige Homepage oder der angeblich lukrative Verkauf eines Frisurenfotos. Auch die blosse Registrierung kann manchmal schlimme Folgen haben: Wenn sich ein Friseur auf einer Seite mit gewerblichen Hintergrund registriert, erfolgt oft eine uferlose Bombardierung nach allen Regeln der Marketingkunst: Vertreterbesuche, Anrufe, emails, Prospekte und Probensendungen. Schlimmstenfalls werden Ihre Salondaten auch noch an "kooperierende" Firmen weitergegeben.
Übrigens:
Bei HairWeb gibt es keinerlei "versteckte" Verkaufsabsichten: Auch wenn man kostenlose HairWeb-Angebote nutzt oder wenn man sich z. B. irgendwo registriert (Forum, Chat etc.) - es gibt niemals gewerbliche Angebote, keine Produkte, keine Verträge - weder telefonisch noch per eMail.
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Krankenversicherung "weg" nach nur 2 Monaten
Nach einem Bericht des ZDF-Magazins Frontal21 vom 1.2.05 hatten bereits im vorletzten Jahr 188.000 Personen (!) in Deutschland überhaupt keine Krankenversicherung (KV) mehr. Die Hälfte davon: Selbstständige.
Auch selbständige Friseure können schnell ohne KV dastehen. Waren es am Anfang der Selbständigkeit z.B. nur 150,- EUR monatlicher Beitrag zur privaten KV, können es nach ca. 20 Jahren leicht 800 EUR oder mehr sein. Wenn die hohen Beiträge dann nicht mehr gezahlt werden können, wird man nach nur 2 Monaten Zahlungsrückstand von der KV gekündigt. Gleiches passiert übrigens auch gesetzlich Versicherten bei einem zweimonatigem Zahlungsrückstand.
Wenn man schon krank ist, oder an einer Krankheit leidet, ist eine Rückkehr in die gesetzliche Krankenkasse dann meist auch nicht mehr möglich. Und bei anderen privaten KV wird man auch nicht mehr angenommen, da die Versicherer grundsätzlich keinen Antragsteller aufnehmen, der schon einmal irgendeinen Zahlungsengpass hatte.
Als ärztliche Notfallversorgung bleiben den Betroffenen nur noch medizinische Hilfseinrichtungen, die z.B. vom CARITAS oder dem DRK kostenlos zur Verfügung gestellt werden.
Das Bundesgesundheitsministerium äußerte sich lapidar auf Anfragen: "Es seinen keine Aktivitäten geplant...".
Links: Vergleichstabelle gesetzliche KK | Caritas | Hartz IV
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"Mystery Shopping" beim Friseur
Im Auftrag des Bonner Friseurunternehmers Uwe Urban (Foto rechts) führte die Kommunikations- und Marketingberatung krake|kommunikation im Mai/Juni 2007 eine Marktforschungsstudie zum Thema "Mystery Shopping Waschen, Schneiden & Föhnen" durch. Bonner Friseure im mittleren bis gehobenen Preissegment wurden im Hinblick auf deren Preise, Beratung, Kompetenz, Angebot von Zusatzservices, Erscheinungsbild der Friseure/Friseurinnen, Unterhaltung und den Umgang mit Neu-Kunden untersucht. Die Testkunden, auch "Mystery Shopper" genannt, nahmen die Dienstleistung "Waschen, Schneiden & Föhnen" unter die Lupe und bewerteten diese Leistung im Nachgang anhand eines 3-seitigen Fragebogens und Vorher-/Nachher-Fotos. Neben mangelnder handwerklicher Leistung wurden bei einigen der besuchten Salons insbesondere die teils fehlende Begrüßung von Neukunden und fehlende Beratung bemängelt. Besonders negativ empfanden die Testkunden auch die teils langen Wartezeiten mit nassen Haaren und die Parallelbehandlung anderer Kunden während ihres eigenen Termins.
Weitere Infos: krake-kommunikation.de
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Finanzamt jagt "Zahlen-Jongleure"
Phantasie-Belege, erfundene Kundenzahlen oder "frisierte" Bilanzen: Das ist jetzt vorbei. Finanzbeamte benutzen eine neuen Psycho-Software, um Einnahmen kleinerer Unternehmen (z.B. Friseure, Gastronomen, Metzger) auf "Echheit" zu überprüfen. Der sogenannte Chi2- Anpassungtest erkennt Manipulationen aus einem einfachen Grund: Da man bei "Selbst-Eingabe" unbewusst oft seine Lieblingzahlen oder Kombinationen verwendet, häufen sich diese Ziffern ungewöhlich oft und die Software schlägt Alarm. Grund genug für die Steuerbehörde, sich den Betrieb und Buchhaltung genauer anzusehen (Quelle: Focus)
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"...das alles erfuhr ich aus dem Internet, das einen, ein Fortschritt unserer Tage, nicht in den Sumpf der germanischen Mythen schickt, sondern die Welt als Friseursalon aufblättert - auf Hairweb.de etwa sind schon Witze über blonde Männer zu lesen." Quelle: Die Zeit
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