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  Infos  Salonketten  &  Billigfriseure :    Haarfabrik



Kundenmeinungen Haarfabrik:  

"Sind die Friseure überhaupt ausgebildet?" (CIAO)    | "Eigentlich dachte ich ja, ich wäre ein Mensch" (CIAO)    ...mehr

Meinungen zum Auftritt in "Goodbye Deutschland-die Auswanderer":

"...dann soll ausgerechnet jemand der jetzt nicht wirklich den Eindruck macht ein super Geschäftsmann zu sein Millionen? ..."    Gefunden bei quotenmeter.de

".... diese Proleten in Miami finde ich auch echt speziell. Am meisten nervt mich allerdings - neben den grottoiden Umgangsformen des Typen -, dass dieser Honk ..."   Gefunden im Auswanderer-Forum

"...mir ist es ein Rätsel wie der Typ erfolgreich sein konnte, so wie der Auftritt gibt dem doch keine Bank freiwillig einen Kredit. Sehr seltsam. Das er mit seiner Mode erfolgreich wird glaube ich aber ehr nicht, das schaut mir zu sehr nach Ed Hardy Kopie aus..."  Gefunden bei quotenmeter.de



Wenn ein Billigketten-Chef nach Amerika auswandert

Peinlicher Auftritt in "Goodbye Deutschland-die Auswanderer"

Jeder weiß, daß viele Billigketten-Inhaber aufgrund der Behandlung (Lohn etc., siehe unten) ihrer Mitarbeiter nicht sehr viele Freunde und Unterstützer haben. Und die Öffentlichkeit wird oft aus gutem Grund gemieden, nicht selten sind die wahren Hintermänner unbekannt.

Anders Billigketten-Inhaber Jürgen Böhr (haarfabrik.net, Waschen/Schneiden ab 9 EURO). Der Unternehmer, der selbst kein Friseur/Meister ist (lt. Angaben VOX/Homepage), hat es mit Hilfe des TV-Senders VOX jetzt sogar ins TV-Abendprogramm ("Die Auswanderer") geschafft.


Laut VOX will Böhr Millionen mit seiner kleinen Friseur-Billigkette (16 Salons, Kundenmeinungen) gemacht haben und plane jetzt, mit Frau Daniela (Friseurmeisterin) nach Florida "auszuwandern". Dort wolle der Ex-Türsteher (laut Vox-Sprecher) angeblich eine möglichst protzige "Rockstar-Villa" mit mindestens 500 qm kaufen. Nebenbei soll in den USA sein neues "Modelabel" promotet werden, u.a. Mützen mit Totenkopf-Motiv (Anmerkung der Red.: Solche "Mützen" aus Deutschland kommen den Amis vielleicht bekannt vor ;-) ).

Link: http://www.usa-auswandererforum.com

Unten: Meinungen aus
dem Auswanderer-Forum

Was in der Doku-Soap ablief, geriet zur wohl peinlichsten Auswanderer-Story in der langen Geschichte von "Good bye Deutschland-die Auswanderer": Jürgen Böhr sorgte mit seinem extrem arrogant und herablassend wirkendem Auftreten und Vorliebe für Fäkalsprache (ca. jedes 7. Wort "Sch...") bei vielen Zuschauern für Fremdschämen, Empörung und ungläubiges Erstaunen.

Der VOX-Sprecher erzählte übrigens noch so ganz nebenbei von Marc Terenzi, der "Promikunde" der Billigkette wäre. Da waren sicher viele Zuschauer überrascht, daß sich der mäßig erfolgreiche Popsänger Terenzi bereits vor der Trennung von seiner Frau, der Pop-Millionärin Sarah Connor, die Haare bei einer Billigkette schneiden ließ ;-)

Am Ende der Sendung konnte sich Herr Böhr natürlich für keine der Supervillen entscheiden "er sei ja sehr wählerisch" und auf vox.de steht: "...Bei der Immobiliensuche kann Jürgen große Töne spucken, bei seiner Geschäftsidee dagegen muss er Klinken putzen: Das Modelabel "J.DEE" kennt in Amerika noch keiner "

Update: VOX ist nicht der einzige Sender, der Herrn Böhr tatkräftig unterstützt. Wir bekamen gerade einen Hinweis, daß auch SAT1 den umstrittenen Kettenchef Ende 2009 im Frühstücksfernsehen als super-erfolgreichen Unternehmer vorstellte. Arbeitstitel: "Jürgen Böhr verdient bombig an seinen 16 Läden und er macht auch keinen Hehl daraus" - zum VIDEO

Links: Herr Böhr bei XING

Filialen

BERLIN 64293 Darmstadt HQ 64293 Darmstadt 64297 Eberstadt 60529 Schwanheim 63225 Langen 60389 Frankfurt City 63150 Heusenstamm 64319 Pfungstadt 64331 Weiterstadt 64653 Lorsch 63263 Neu-Isenburg 64560 Goddelau 64347 Griesheim 64625 Bensheim/Auerbach 64846 Gross-Zimmern  




SAT1-Frühstücksfernsehen macht Werbung für den umstrittenen "Friseur-König"

"Jürgen Böhr verdient bombig an seinen 16 Läden und er macht auch keinen Hehl daraus"




 Alle  INFOS Über   "Billig-Friseure"


Täuschen, Tricksen, Tönen

Billigsalons wirken auf den ersten Blick fast wie "normale" Salons: Mitarbeiter, die sich als Friseure vorstellen und ein Chef, der sich vielleicht sogar "Meister" nennt.

Doch in Wahrheit sieht es ganz anders aus: Der angebliche "Chef" ist, falls überhaupt anwesend, oft kein gelernter Friseur und wenn doch, hat er keinen Meisterbrief, der eigentlich zum Führen eines Friseurbetriebs notwendig ist. Die Mitarbeiter sind zunehmend nicht mehr als Friseure eingestellt sondern als ungelernte Stylisten* oder als Hilfsarbeiter mit "azubi-ähnlichen" Aufgaben (unter 2 Euro pro Stunde, siehe auch ZDF-Video). Ihnen wird ein Dumpinglohn gezahlt, der mit Hartz-IV-Leistungen aus der Staatskasse aufgestockt wird. Das gilt sogar für viele vollzeitbeschäftigte Friseure.

* Bezeichnung "Stylist" ist im Gegensatz zum "Friseur" nicht geschützt und erfordert keine Ausbildung


Achtung Preise

Auch hier wird fleißig getrickst: Hieß es noch draußen am Schaufenster "Alles XX EURO!" (siehe Foto) erfährt man dann drinnen von "Langhaarzuschlägen", begrenzter Strähnen-Anzahl, doppelter Abrechnung bei zwei Haarfarben und vielen Einschränkungen und "Sternchen". Streit an der Kasse ist so vorprogrammiert. Für Zusatzdienstleistungen müssen oft am Ende erhebliche Aufschläge bezahlt werden, daß fast jeder normale Friseur um die Ecke preislich mithalten kann.

Mitarbeiter

Pfusch durch ungelernte "Stylisten" mit Hungerlohn

Um dem enormen Preisdruck standzuhalten stellen viele Billigketten mittlerweile praktisch jeden ein und lassen sie teilweise ohne jede Ausbildung oder bestenfalls mit einem Schnell-Kurs arbeiten. Gegenüber dem Kunden nennen sich die berufsfremden Angestellten einfach "Stylisten", denn die Berufsbezeichnung "Friseur" ist gesetzlich geschützt und erfordet drei Jahre Ausbildung.

Du arbeitest für eine Billigkette? Alle Infos für Mitarbeiter

SAT1-Reporterin schneidet Haare!

In einer TV-Reportage von SAT1 (12/2009) sollte eine Reporterin testen, ob Billigketten ungelernte Kräfte einstellen. Sie erwähnte im Bewerbungsgespräch ausdrücklich, daß sie den Beruf NICHT erlernt hat. Sie mußte zum Probearbeiten und wurde direkt ohne Aufsicht auf die Kunden losgelassen. Die Reporterin konnte dabei noch nicht mal die Schere bzw. den Rasierer halten und schnitt einfach drauf los. Im ersten Salon kam dann nach 5 Minuten eine Kollegin und hat ihr beim Kunden gezeigt, wie man Haare schneidet. Im zweiten Salon gab es niemanden, der ihr half. Der Saloninhaber (übrigens auch ein Friseur) sagte dazu: "Ich stelle immer ungelernte Kräfte ein, damit ich den Preis halten kann."


Reklamationen

Bei ungelernten Mitarbeiter, blutjungen Azubis und unerfahrenen Jungfriseuren sind Pfusch und handwerkliche Fehler vorprogrammiert (siehe auch Umfrage oben). In der Folge bieten immer mehr klassische Salons die "Reparatur" von verpfuschten Schnitten an, siehe z. B.  Hairline Coesfeld oder Salon Schnittpunkt Heidelberg .

Auch das schlechte Arbeitsklima bekommen die Kunden zu spüren, denn Billigketten-Mitarbeiter stehen durch Drohungen der Geschäftsleitung (siehe unten), (unbezahlten) Überstunden und extrem hohen Umsatzvorgaben unter extremem Druck.

Wer sich beschweren will bzw. andere Kunden warnen: Qype.de, Google-Maps, Ciao.de oder Doyoo.de - jede Kritik hilft!




Oben: ZDF-Reportage Billigfriseure










 

  BilligKetten - FAQ

Wie entstanden überhaupt diese Billigketten?

Sollte man die Handwerkskammern und Friseur-Innungen fragen. In nur wenigen Jahren schafften es eine Handvoll Billigketten, den Ruf des einst so angesehenen und streng reglementierten Friseurhandwerks gründlich und dauerhaft zu beschädigen. Die deutsche "Geiz-ist-geil-Mentalität" ermöglichte Dumpingpreise auf Kosten der Mitarbeiter und der Qualität. Große Billigketten wurden dabei auch maßgeblich von der Industrie unterstützt, die in den Salons der Ketten neue Absatzmärkte für ihre Produkte sahen.

Sind Billigketten zukünftig erfolgreich?

Wie von Branchenkennern wie HairWeb vorausgesehen, konnten die meisten der anfänglichen "10-Euro-Friseure" den Niedrigpreis nicht halten. Mittlerweile sind die meisten bereits bei mindestens 13 EUR oder pleite, wie z.B. die Billigkette "McCut" und andere. Aufgrund vom anhaltenden Preiskampf, Kundenrückgang (siehe Umfrage oben) und kostspieligen Arbeitsgerichts-Prozessen wegen der schlechten Behandlung der Mitabeiter stehen immer mehr Billigketten vor dem Konkurs.

Warum arbeiten da Friseure für oft so wenig Geld?

Gewerkschaftlich organisiert sind Friseure fast nie, sie sind verteilt auf hunderttausende Kleinbetriebe, in denen es keinen Betriebsrat o. ä. gibt. Innungen und andere "Friseurverbände" ignorieren Probleme dieser Art bzw. kümmern sich lieber um sich selbst. Sie haben es mit zu verantworten, daß deutsche Friseure hierzulande so wenig verdienen wie nirgendwo sonst in Westeuropa. Die Tariflöhne sind teilweise so extrem niedrig, daß eine ungelernte Putzfrau mehr Gehalt bekommt. Billigketten zahlen ihren Mitarbeitern absichtlich so wenig Lohn, weil der Staat sie trotz Vollzeitjob mit Hartz4-Geldern aus Steuermitteln unterstützt.

Was machen Innungen und Handwerkskammern?

Innungen wollen von dem Problem nichts wissen. Kein Wunder, sie verdienen fleissig mit an jeder Billigketten-Filiale (Beiträge, Seminare etc.). Die jahrelange Ablehnung von Mindestlöhnen macht sie zu "Komplizen" der Billigketten. Auch die Handwerkskammern bleiben weitgehend untätig - Hinweise auf Mißstände (z.B. Lohn, Meisterwang etc.) werden nicht weitergeleitet und abgeblockt.

Wer geht da überhaupt hin?

Es kann vereinzelt auch unter Billigfriseuren Friseure geben, die gute Leistungen bringen. Jedoch kommt es dabei auch auf die Ansprüche des Kunden an. Statistiken zeigen, daß am ehesten Männer mit den Dienstleistungen der Billigfriseure zufrieden sind. Auch Studenten, Schüler, junge Kunden und immer mehr Rentner, die aus finanziellen Gründen nie einen "normalen Friseursalon" betreten würden sind in einem Billigsalon manchmal ganz gut aufgehoben. Dabei kommt es mittlererweile zu kuriosen Zusammentreffen. Beispielsweise eine Rentnerin, die mit ihrem Mann bei einem Hamburger Billigfriseur war sagte: " Die "poppige" Musik sei etwas störend, "aber für den Preis geht das schon". (Quelle: Spiegel-Reportage )


Merkel duldet Stasi-Methoden und Haarschnitte "auf Staatskosten"

Iin der ehemaligen DDR (Stasi) und auch schon früher funktionierte es in Deutschland bestens: Die scheinbar typisch deutsche Tradition der "Bespitzelung, Bedrohung und Einschüchterung " wird heute insbesondere durch Discount-Ketten weitergeführt. Weitgehend unsichtbar und unbeachtet von der Öffentlichkeit werden Mitarbeiter mit Billiglohn systematisch unter Druck gesetzt, mundtot gemacht oder entlassen.

Die Der Staat unterstützt seit vielen Jahren Geringverdiener mit Hartz4-Geldern. Billigketten nutzen dies rigoros und systematisch aus und zahlen ihren Angestellten oft Minilöhne von zum Teil nur ca. 1,50 Euro pro Stunde (NRW siehe Link). Die Löhne werden absichtlich niedrig kalkuliert oder nur ein Teilzeitjob angeboten um den Mitarbeiter dann zur "Aufstockung" zur Arbeitsagentur zu schicken. Hier holen sich dann selbst Vollzeitkräfte das fehlende Geld durch staatliche HartzIV-Unterstützung aus Steuergeldern.

Bundeskanzlerin Angela Merkel duldet diesen Skandal bis heute und zwingt somit selbst vollzeitarbeitende Friseure, um staatliche Zulagen zu betteln. Einen einheitlichen Mindestlohn für Friseure lehnt die Kanzlerin, die selbst gern den Berliner Promi-Coiffeur Udo Walz aufsucht, bis heute vehement ab.

ZDF: Reportage übe Dumpinlöhne
Wie der Zoll Friseurläden kontrolliert und mit welchen Tricks sich die Billigketten herausreden wollen - LINK

FOCUS TV: Waschen, schneiden, fönen – am Besten umsonst
Der Preiskampf in der Friseurbranche ist hart wie nie. Mit Dumpingpreisen versuchen sich die Billigfigaros gegenseitig die Kundschaft abzugraben. Doch ein Haarschnitt für 10 Euro hat seinen Preis – und zwar vor allem aus Sicht des Fiskus. Denn die Billigtarife finanzieren selten eine ordentlich angemeldete und gesetzmäßig bezahlte Belegschaft – im Gegenteil: Dumpinglöhne sind Alltag in diesem Gewerbe. FOCUS TV hat mit versteckter Kamera ausprobiert, wie leicht es ist, unangemeldete Jobs zu ergattern und war mit den Zollfahndern unterwegs.

Mehr Infos siehe Link / Siehe auch Spiegel-Reportage .



Was  erwartet  mich  als  Mitarbeiter  bei  Billigketten ?


Die Top 5 Klagen sind:

  • Übermäßig starker Druck und Kontrollen
  • Dumping-Lohn (siehe auch Checkliste)
  • Unbezahlte Überstunden
  • Kameraüberwachung
  • Umsatzvorgaben - bei Nichtereichen Kündigung
  • Krankschreibungen auf Druck in Urlaub umgewandelt
  • Bei Filialwechsel Kündigung + erneute Probezeit
        (2 Jahre)
  • Kein Witz: Manche Ketten sparen die Müllabfuhr und weisen
       Mitarbeiter an, privaten Müll und Kundenhaare mit nach Hause zu nehmen
  • Links

  • ZDF-Video Dumpinglöhne
  • ZDF-Reportage
  • STERN-Bericht
  • "verdi" über C&M Company / Einhaltung Tarif
  • Posting im Forum des "Wella-Friseurportals"
  • 1. Bericht Hamburger Abendblatt
  • 2. Bericht Hamburger Abendblatt
  • Hinweis: Die Klagen variieren von Friseurkette zu Friseurkette



    Die "billigen" Tricks der Ketten

    Trick "Probezeit": Mitarbeiter werden immer nur Probezeit-Verträge angeboten, auch nach Ablauf der Probezeit. Die Folge: Mit so einem Vertrag bekommt man keinen Mietvertrag mehr und auch kein Bankdarlehen. Man wird zum Menschen 2. Klasse.

    Trick "Eigenanteil": Ein Friseur schnitt sich in den Finger und mußte in die Unfallklinik. Mit der Begründung "weil es ja ein Betriebsunfall ist" wurden dem Mitarbeiter 75.-EURO vom Nettogehalt abgezogen, deklariert als angeblicher Eigenanteil bei der Berufsgenossenschaft. Erst nach der Drohung mit dem Arbeitsgericht wurde der absichtlich falsche Eigenanteil wieder zurückgezahlt.

    Trick "55Cent": Mitarbeiter berichteten kürzlich von 55 Cent, die vom Gehalt einbehalten werden. Als Grund wurden "Kosten für die Zusendung der Gehaltsabrechnung" angegeben

    Trick "Telefonkosten": Mitarbeiter telefonieren über das Salontelefon mit dem Betriebsleiter. Die Telefongebühren wurden vom Lohn abgezogen.

    Trick "Minuskonto": In einem Bericht des Hamburger Abendblattes steht, mit welchen Methoden manche Billigketten arbeiten, um ihren Angestellten noch weniger Lohn zu zahlen. Conrad Strehl, Lehrlingswart bei der Hamburger Friseurinnung schildert die Vorgehensweise wie folgt: "Viele Betriebe richten den Angestellten ein Minuskonto, beispielsweise mit 1200 Euro, ein. Pro Kunde wird etwas draufgerechnet, und erst bei null wird der Lohn ausbezahlt." Mit diesem Trick bekommen manche Friseure nur alle zwei Monate Lohn. ...zum gesamten Bericht >>>

    Links: Hamburger Abendblatt (Minuskonto) | Hamburger Abendblatt (Manager packt aus) | HA - Kette streitet ab



    Du bist Friseur/in und bist betroffen? Melde dich !

    Verständlicherweise haben betroffene Mitarbeiter bei Billigketten Angst um ihren Arbeitsplatz bzw. vor ihrem Arbeitgeber und trauen sich daher nicht, etwas dazu zu sagen. Man kann jedoch gewissen Arbeitgebern nur "das Handwerk" legen, bzw. andere Friseure "warnen", wenn betroffene Friseure ihre Probleme schildern bzw. auf Wunsch auch öffentlich machen (z.B. bei einer bereits laufenden Küdigung).

    HairWeb bittet daher dringend um weitere Berichte mit Beschwerden betroffener Mitarbeitern. emails bitte an die HairWeb-Redaktion: friseure(at)hairweb.de . 100% Vertraulichkeit wird garantiert. Keine Weitergabe der Daten an andere ohne Zustimmung des Betroffenen!

    HairWeb wird übrigens laufend von Gewerkschaften, TV und Presse gebeten, Friseure zu finden, die bereit sind, im Interview bzw. vor der Kamera über ihre Erlebnisse im Betrieb bzw. den Lohnproblemen zu berichten (natürlich anonym). Falls du ebenfalls dazu bereit bist, sende eine eMail an friseure(at)hairweb.de




    Was kann man dagegen unternehmen?

    1. Bei Verdacht auf Tarif-Verstöße, Lohndumping, meisterlose Betriebe etc. einfach ein Zoll-Fahndungsamt in deiner Nähe (siehe unten) informieren (nicht die Handwerkskammer oder Arge, die wimmelt i.d.R. nur ab)

      Berlin-Brandenburg
      poststelle@zfab.bfinv.de
      Columbiadamm 7
      10965 Berlin
        030/69583-0
      030/69583-569
      Hamburg
      poststelle@zfahh.bfinv.de
      Sieker Landstraße 13
      22143 Hamburg
        040/67571-0
      040/67571-201
      München
      poststelle@zfam.bfinv.de
      Landsberger Straße 124
      80339 München
      089/5109-02
      089/5109-1180
      Weitere Kontaktadressen Weitere Kontaktadressen Weitere Kontaktadressen


    2. Ein Rechtsanwalt / Sachverständiger (möglichst ein Fachanwalt für Arbeitsrecht) sollte gefragt werden. Er prüft, welche Rechte man hat, wieviel Lohn man nachfordern kann oder wie man richtig kündigt. Falls der Arbeitnehmer nicht genug Geld für einen Anwalt hat kann er bei der Öffentlichen Rechtsauskunfts- und Vergleichsstelle um Rat fragen und im Streitfall vor dem Arbeitsgericht Prozesskostenhilfe in Anspruch nehmen. Infos gibt es bei jedem Gericht in deiner Nähe.

    3. Mißstände bekannt machen!  Bei besonders krassen Fällen sollte man die Vorkommnisse öffentlich machen.
      Vor nichts haben Friseurketten mehr Angst, als vor negativen Erfahrungsberichten (Kunden und Mitarbeiter). Bei großen Bewertungsportalen (z.B. Qype.de, Google-Maps, Ciao.de oder Doyoo.de ) , Blogs, und Foren kann man (ggf. auch anonym) Negativ-Berichte schreiben. Oder einfach mal den Firmennamen googeln und Kritiken finden. Durch die Berichte werden neben Kunden auch andere Friseure vor einer bestimmten Firma gewarnt.

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