Friseurketten - Billigfriseur oder Edelsalon ?
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| HairWeb berichtet über Friseurketten: Preise, Bewertungen, Kritik, Konzepte und Mitarbeiter Frisurentrends |
Billigsalons gibt es heutzutage an jeder Ecke. Doch wie schneiden z.B. umstrittene Billigsalons ab und was kostet das verlockende "Alles-XX-EURO-Angebot" am Ende wirklich? Wie werden diese Salons von ihren Kunden bewertet? Wie werden Mitarbeiter behandelt? Welche Tricks werden zum "Kundenfang" angewendet? Und: Wer sind die "Hintermänner", die damit angeblich Millionenumsätze machen? HairWeb hat einige Salonketten Deutschlands mal genauer unter die Lupe genommen. Langjährige Recherchen erbrachten überraschende und teilweise nie veröfffentlichte Fakten über Preise, Erfahrungen, Bewertungen, Kunden, Konzepte, Betreiber und Mitarbeiter. Siehe auch Video: |
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Alle INFOS Über "Billig-Friseure"
BilligKetten - FAQWie entstanden überhaupt diese Billigketten? Sollte man die Handwerkskammern und Friseur-Innungen fragen. In nur wenigen Jahren schafften es eine Handvoll Billigketten, den Ruf des einst so angesehenen und streng reglementierten Friseurhandwerks gründlich und dauerhaft zu beschädigen. Die deutsche "Geiz-ist-geil-Mentalität" ermöglichte Dumpingpreise auf Kosten der Mitarbeiter und der Qualität. Große Billigketten wurden dabei auch maßgeblich von der Industrie unterstützt, die in den Salons der Ketten neue Absatzmärkte für ihre Produkte sahen. Sind Billigketten zukünftig erfolgreich? Warum arbeiten da Friseure für oft so wenig Geld? Gewerkschaftlich organisiert sind Friseure fast nie, sie sind verteilt auf hunderttausende Kleinbetriebe, in denen es keinen Betriebsrat o. ä. gibt. Innungen und andere "Friseurverbände" ignorieren Probleme dieser Art bzw. kümmern sich lieber um sich selbst. Sie haben es mit zu verantworten, daß deutsche Friseure hierzulande so wenig verdienen wie nirgendwo sonst in Westeuropa. Die Tariflöhne sind teilweise so extrem niedrig, daß eine ungelernte Putzfrau mehr Gehalt bekommt. Billigketten zahlen ihren Mitarbeitern absichtlich so wenig Lohn, weil der Staat sie trotz Vollzeitjob mit Hartz4-Geldern aus Steuermitteln unterstützt. Was machen Innungen und Handwerkskammern? Innungen wollen von dem Problem nichts wissen. Kein Wunder, sie verdienen fleissig mit an jeder Billigketten-Filiale (Beiträge, Seminare etc.). Die jahrelange Ablehnung von Mindestlöhnen macht sie zu "Komplizen" der Billigketten. Auch die Handwerkskammern bleiben weitgehend untätig - Hinweise auf Mißstände (z.B. Lohn, Meisterwang etc.) werden nicht weitergeleitet und abgeblockt. Wer geht da überhaupt hin? Es kann vereinzelt auch unter Billigfriseuren Friseure geben, die gute Leistungen bringen. Jedoch kommt es dabei auch auf die Ansprüche des Kunden an. Statistiken zeigen, daß am ehesten Männer mit den Dienstleistungen der Billigfriseure zufrieden sind. Auch Studenten, Schüler, junge Kunden und immer mehr Rentner, die aus finanziellen Gründen nie einen "normalen Friseursalon" betreten würden sind in einem Billigsalon manchmal ganz gut aufgehoben. Dabei kommt es mittlererweile zu kuriosen Zusammentreffen. Beispielsweise eine Rentnerin, die mit ihrem Mann bei einem Hamburger Billigfriseur war sagte: " Die "poppige" Musik sei etwas störend, "aber für den Preis geht das schon". (Quelle: Spiegel-Reportage )
Merkel duldet Stasi-Methoden und Haarschnitte "auf Staatskosten"Iin der ehemaligen DDR (Stasi) und auch schon früher funktionierte es in Deutschland bestens: Die scheinbar typisch deutsche Tradition der "Bespitzelung, Bedrohung und Einschüchterung " wird heute insbesondere durch Discount-Ketten weitergeführt. Weitgehend unsichtbar und unbeachtet von der Öffentlichkeit werden Mitarbeiter mit Billiglohn systematisch unter Druck gesetzt, mundtot gemacht oder entlassen. Bundeskanzlerin Angela Merkel duldet diesen Skandal bis heute und zwingt somit selbst vollzeitarbeitende Friseure, um staatliche Zulagen zu betteln. Einen einheitlichen Mindestlohn für Friseure lehnt die Kanzlerin, die selbst gern den Berliner Promi-Coiffeur Udo Walz aufsucht, bis heute vehement ab. ZDF: Reportage übe Dumpinlöhne FOCUS TV: Waschen, schneiden, fönen – am Besten umsonst Mehr Infos siehe Link / Siehe auch Spiegel-Reportage . Was erwartet mich als Mitarbeiter bei Billigketten ?
Hinweis: Die Klagen variieren von Friseurkette zu Friseurkette
Die "billigen" Tricks der Ketten
Trick "Eigenanteil": Ein Friseur schnitt sich in den Finger und mußte in die Unfallklinik. Mit der Begründung "weil es ja ein Betriebsunfall ist" wurden dem Mitarbeiter 75.-EURO vom Nettogehalt abgezogen, deklariert als angeblicher Eigenanteil bei der Berufsgenossenschaft. Erst nach der Drohung mit dem Arbeitsgericht wurde der absichtlich falsche Eigenanteil wieder zurückgezahlt. Trick "55Cent": Mitarbeiter berichteten kürzlich von 55 Cent, die vom Gehalt einbehalten werden. Als Grund wurden "Kosten für die Zusendung der Gehaltsabrechnung" angegeben Trick "Telefonkosten": Mitarbeiter telefonieren über das Salontelefon mit dem Betriebsleiter. Die Telefongebühren wurden vom Lohn abgezogen. Trick "Minuskonto": In einem Bericht des Hamburger Abendblattes steht, mit welchen Methoden manche Billigketten arbeiten, um ihren Angestellten noch weniger Lohn zu zahlen. Conrad Strehl, Lehrlingswart bei der Hamburger Friseurinnung schildert die Vorgehensweise wie folgt: "Viele Betriebe richten den Angestellten ein Minuskonto, beispielsweise mit 1200 Euro, ein. Pro Kunde wird etwas draufgerechnet, und erst bei null wird der Lohn ausbezahlt." Mit diesem Trick bekommen manche Friseure nur alle zwei Monate Lohn. ...zum gesamten Bericht >>> Links: Hamburger Abendblatt (Minuskonto) | Hamburger Abendblatt (Manager packt aus) | HA - Kette streitet ab
Du bist Friseur/in und bist betroffen? Melde dich ! HairWeb bittet daher dringend um weitere Berichte mit Beschwerden betroffener Mitarbeitern. emails bitte an die HairWeb-Redaktion: friseure(at)hairweb.de . 100% Vertraulichkeit wird garantiert. Keine Weitergabe der Daten an andere ohne Zustimmung des Betroffenen! HairWeb wird übrigens laufend von Gewerkschaften, TV und Presse gebeten, Friseure zu finden, die bereit sind, im Interview bzw. vor der Kamera über ihre Erlebnisse im Betrieb bzw. den Lohnproblemen zu berichten (natürlich anonym). Falls du ebenfalls dazu bereit bist, sende eine eMail an friseure(at)hairweb.de
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Vor nichts haben Friseurketten mehr Angst, als vor negativen Erfahrungsberichten (Kunden und Mitarbeiter). Bei großen Bewertungsportalen (z.B. Qype.de, Google-Maps, Ciao.de oder Doyoo.de ) , Blogs, und Foren kann man (ggf. auch anonym) Negativ-Berichte schreiben. Oder einfach mal den Firmennamen googeln und Kritiken finden. Durch die Berichte werden neben Kunden auch andere Friseure vor einer bestimmten Firma gewarnt.
Immer billiger...
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Wella & Hairkiller: Sollen jetzt alle zu Hairkillern werden? Doch hinter der "billigen Masche" steckt natürlich mehr.........mehr |
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Trick "Probezeit": Mitarbeiter werden immer nur Probezeit-Verträge angeboten, auch nach Ablauf der Probezeit. Die Folge: Mit so einem Vertrag bekommt man keinen Mietvertrag mehr und auch kein Bankdarlehen. Man wird zum Menschen 2. Klasse.
Eine Befragung (10/06) der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) in Nürnberg hat ergeben, dass Frauen momentan im Durchschnitt ca. 5,7 Mal pro Jahr zum Friseur gehen. Männer liessen sich sogar 6,8 Mal die Haare schneiden. Auch bedingt durch den Boom der "