Der Punk ist eine Jugendkultur, die Mitte der 70er Jahre in New York und London entstand. Eine der bekanntesten Gruppen waren damals die Sex Pistols (Sid Vicious, Johnny Rotten etc.). Charakteristisch sind bis heute provozierendes Aussehen und eine möglichst rebellische Haltung. Deutsche Punk-Ikone der (Ende) 70er war Nina Hagen.
Der einzelne Angehörige dieser Subkultur nennt sich ebenfalls Punk (Plural: Punks) oder auch Punk-Rocker; deutsche Bezeichnungen sind auch Punker und für weibliche Punks (selten) Punkette. Typischerweise sieht der Punk für alles und vor allem sich selbst keine Zukunft (Schlagwort: "No Future").
Daher betont ein Punk gern das Hässliche und will vor allem provozieren - auch auf dem Kopf. Die Punkband "Die Ärzte" singen nicht umsonst im Titel "Junge": "...und dann noch deine Haare, da fehlen mir die Worte, mußt du die denn färb´n..." ...zum Video Das gilt auch für die Frisur: Typisch für einen Punk sind abstehende, oft auch auffällig gefärbte Haare. Sehr beliebt ist der Irokesenschnitt (kurz "Iro" genannt), also ein Haarkamm von der Stirn zum Nacken mit rasierten Seiten.
Manchmal sieht man auch Punks mit zwei oder drei Irokesen-Kämmen nebeneinander. Hilfsmittel bei der Formung ist beispielsweise mit Zucker gemischtes Wasser, das beim Trocknen eine hohe Festigkeit erreicht und zudem preiswerter ist als handelsübliche Haargele. Weiterhin werden gerne "Spikes" (eng. "Stacheln") getragen, die dann , teilweise auch bunt eingefärbt, wie Stacheln vom Kopf abstehen. |