Haariger "Havaneser"
Einer der eher seltenen Zwerhund-Rassen. Früher hiess er noch "Havana Silk Dog", da die ersten Exemplare aus Havanna (Kuba) stammten und er so ein "seidiges" Fell hatte. Diese Hunderasse war im 17. Jahrhundert bei den Adligen und Reichen sehr beliebt und ist später in Vergessenheit geraten.
Der Verband deutscher Kleinhundezüchter beschreibt sein Haarkleid folgendermassen (Auszug):
"Der Havaneser trägt seine lange und seidig behaarte Rute hoch. Die Haare sind weich und eher glatt, an den Spitzen leicht gelockt, höchstens am Fang leicht begradigt. Das lange, weiche und seidige Haarkleid, welches ihm eine große Eleganz und außergewöhnliche Vornehmheit verleiht, ist selten rein-weiß. Meist kommt beige in allen Schattierungen, braun, grau, anthrazit oder weiß mit großen Abzeichen in den vorgenannten Farbtönen vor.
Wie sein "Familienvetter", der Malteser, hat der Havaneser ein fülliges, weiches Haarkleid, das aber keinem saisonbedingtem Haarwechsel untersteht. Regelmäßiges Kämmen und Bürsten erhalten ihm sein schönes, seidiges Aussehen. Baden darf man ihn sooft man will. Sein leicht gewelltes Haar darf man bei Privathunden schneiden, wobei dies meist gar nicht nötig ist. Ausstellungshunde werden nicht gewickelt, da das Haar nicht bodenlang fallen soll."
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