Lothar  vosseler



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Im Schatten von "Acker"

Jetzt sind beide "arbeitslos". Versöhnen sich die ungleichen Brüder vielleicht am Ende doch noch?

Lothars Halbruder, Gerhard Schröder ist der Sohn eines Hilfsarbeiters, der als Pioniergefreiter 1944 in Rumänien fiel. Gerhards Mutter Erika (91) heiratete dann später Paul Vosseler, nachdem ihr Mann im Krieg gefallen war. Gerhard bekam dann einen 3 Jahre jüngeren Halbbruder - Lothar.

Da ihre Mutter arm war und, um ihre Kinder durchzubringen, auf Bauernöfen zur Arbeit ging, mussten Lothar und Gerhard 12 Jahre das gleiche Schlafzimmer teilen.




Der junge Gerhard Schröder wurde Anwalt und Politiker.

Lothar hatte nicht dieses "Glück". Er machte eine Ausbildung als EDV Fachmann, verlor diese Arbeit aber 1995. Vosseler ist seit 9 Jahren fast durchgängig arbeitslos. Zwischendurch hatte der gelernte Heizungsmonteur diverse Jobs als "EDV-Fachmann", Kanalarbeiter, U-Boot-Guide, Brot-Fachberater Buchautor und Hausmeister. Doch so ziemlich alles, was er bisher so unternahm, ging schief.

Foto oben.: Lothar bei Kanalarbeiten

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Lothar als Fußballer

Lothars Pechsträhne fing eigentlich schon bei seinem Fußballverein TuS Talle an. Er spielte von 1959-1961 im Verein seines Heimatdorfs.

Eigentlich nicht besonders - wäre da nicht der bei allen sehr beliebte und gefürchtete Mitspieler, der den Beinamen "Acker" hatte. Diesen Spitznamen verliehen ihm die Vereinskollegen für seinen unerbittlichen Einsatz beim Spiel.

"Acker" war sein Halbruder Gerhard Schröder (rechtes Foto, links im weissen Trikot) und Lothar, der nur ein mittelmässiger Kicker war, stand das erste Mal im "Abseits".

Wie selbstbewusst Gerhard Schröder damals auftrat, schrieb er selbst in "Der Aufbruch" (Die Zeitung der SPD zur Bundestagswahl, April 1998):

" Ich erinnere mich an die Zeit, als ich meine Karriere als Mittelstürmer beim Fußballverein in meinem Heimatdorf begann, beim TuS Talle....

...sie nannten mich "Acker", weil ich mich immer voll reingehängt habe, und ich gebe zu, ich war schon ein bißchen stolz auf den Spitznamen. "Über den Kampf zum Spiel finden", war meine Devise. Später, als junger Anwalt, kickte ich noch manchmal in Juristenmannschaften mit. Bis zu meinem letzten Auftritt als Fußballspieler. Der liegt mittlerweile zwanzig Jahre zurück. Wir gewannen 7:2, und ich habe fünf Tore geschossen. Fünf von sieben Toren in einem Spiel, ich weiß nicht, wieviele Fußballspieler das jemals geschafft haben."


Lothar als Buchautor  (1. Versuch)


2001 thematisiert Lothar Vosseler in seinem ersten Buch gesellschaftliche und politische Themen aus der Sicht des Normalbürgers.

Der Altmeister des deutschen Journalismus, Friedrich Nowottny, kommentiert die Kolumne des Kanzlerbruders.

 


Lothar als U-Boot-Kommandant

Eigentlich wusste er bisher nur, wie man sich (z.B. mit kurzen Gelegenheitsjobs) "über" Wasser hält. Trotzdem ging er als Reiseführer eines Touristen-U-Bootes auf Mallorca "unter Wasser".


Doch nach ca. 6 Wochen entließen ihn die listigen Spanier - er war nur zu "Promotionzwecken" für die Touristenattraktion eingestellt worden. Seine Arbeitgeber hatten aber enttäuscht festgestellt, dass durch den Kanzlerbruder an Bord das Boot nur in den ersten Wochen voller als sonst war...



Lothar und die "Burg"


Der Dauerarbeitslose aus Detmold sollte sogar für eine fünfstellige Wahnsinns-Gage vier Tage in die Pro-7-Burg gehen, seine "Agentin" hatte für ihn sogar schon einen Vertrag ausgehandelt. Die ganze Aktion wurde jedoch abgeblasen, da Vosseler Promotion-Termine absagte, weil Pro7 ihm nicht genug Geld für ein kurzes Interview geben wollte.


Lothar und das Web: "no page"


Auch im "Internet-Business" versuchte sich "EDV-Fachmann" Vosseler.

Seine Homepage: lothar-vosseler.de (siehe screenshot rechts) öffnete sich damals nur wenig professionell mit der Meldung: "error 404 Datei nicht gefunden".

Dafür fanden sich auf den wenigen funktionierenden Seiten durchaus informative Beiträge des "Radiojounalisten" und "Kanzlers der Menschlichkeit" (HP-Titelzeile).

Auszug Vosseler-HP: "Ich bin's, Lothar Vosseler, geboren am 15.April 1947, verheiratet mit Gisela Vosseler, ein Kind, Kanzlerbruder seit September 1998, Ratgeber schon immer und jetzt auch für Sie. Und ich bin im Radio aktiv: Ich bekomme oft Briefe, in denen mich Menschen fragen, wie es mit ihnen weitergehen soll und so. Also: wenn Sie mal wirklich was wissen wollen: Schreiben Sie mir. Sie wissen ja, wenn wat is, fragen Sie mich. Ich helfe gerne. Aber wenn Sie mal wirklich was wissen wollen: Schreiben Sie mir. Einfach klicken und schreiben und ab geht die Post: lothar@lothar-vosseler.de"

Empfehlenswert auch sein Forum (Link), das damals wahrscheinlich mehr Einträge hatte, als Schröder Briefe bekam. Obwohl Lothars Internetseite seit Monaten offline ist, konnte die HairWeb-Redaktion den externen Link ins Forum "bookmarken" und so kann trotzdem jeder ein paar Einblicke in die Meinungsvielfalt der damaligen Seitenbesucher bekommen.

Anmerkung der Redaktion: Die Vosseler-Homepage ist seit 02.02.2005 komplett offline - nur das auf einem anderen Server gelagerten Vosseler-Forum ist noch erreichbar und funktionsfähig. Ob ihn die Postings erreichen ist jedoch fraglich, da Vosseler auch sonst komplett "abgetaucht" ist.

 

 

Lothar und HartzIV

Die Sozialreformen des Kanzlers machen auch vor seinem Bruder nicht halt: Lothar V. empfängt seit 1.1.2005 auch ALG2-Stütze und ist eines der vielen Hartz4-Opfer geworden. Doch seine "Nebeneinkünfte" hat er möglicherweise noch nicht beim Arbeitsamt angegeben.

Und genau deswegen droht erneut Ärger: Am 27. 01 2005 bat ihn die "Agentur für Arbeit" in Detmold um die umgehende Vorlage seiner Einkünfte inklusive Verlagsabrechnungen, Honoraren und Interview-Abrechnungen aller Fernsehsender (Quelle: Spiegel.de)

Die FAZ schrieb 2004 anlässlich der Kanzler-Reise nach China:

Auszug: "Vosselers Geschichte, die in Deutschland von der "Bild-Zeitung" vermarktet worden ist, verfolgte man in China mit besonders großem Interesse. Erste Schlagzeilen machte er hier, als publik wurde, dass er fünf Jahre lang arbeitslos war und ihm sein Kanzlerbruder trotzdem nicht geholfen hat. So etwas ist für Chinesen unfaßbar. Hier pflegt der Volksmund schließlich zu sagen: "Macht einer Karriere, steigen selbst seine Hühner und Hunde auf in den Himmel."



Wenn Sie denken, dass Herr Vosseler noch weitere Unterstützung benötigt , können Sie es hier tun.

Übrigens: Wenn sich bisherige Umfragen zur kommenden Kanzlerwahl im September bewahrheiten, wird Gerhard Schröder bald wieder viel Zeit für seinen ebenfalls beschäftigungslosen Bruder haben. Vielleicht hat Lothar ja noch einen Tipp für ihn, wie man schlechte Zeiten überbrücken kann.

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