1. Generelles Verbot der Benutzung von Vuvuzela-Tröten
2. Zusätzlicher StVzo-Paragraph für Autofahnen-Verbot
3. Abgetrennte und schalldichte Räume für WM-Fans in Kneipen
4. Public Viewing muß als "Bildung terroristischer Vereinigung" verfolgt werden.
5. TV-Übertragungen von Fußballspielen nur noch ohne Ton
"trendyandy" spielt ein Ständchen für WM-Hasser ;-)
Während der Rest der Welt an WM-BS leidete und offensichtlich nur ein Thema zu kennen schien (siehe nicht oben) gab es Menschen, die umgangssprachlich auch WM-Witwe oder WM-Witwer genannt wurden. Erkennungszeichen: Sie wussten nicht, wer "Curly" ist, welche Frisur "Becks" trug oder warum der gutgebaute Brasilianer nicht dabei ist.
Nachfolgend ein paar tolle Möglichkeiten,
wie man dem lästigen WM-Hype entfliehen konnte.
Wie Heidi Burmester während der WM einen Mann heiraten, der lieber Golf spielt (siehe Link)
Wie die deutschen Spielerfrauen mit den je 100.000 EUR WM-Prämie in Baden-Baden alles einkaufen, was Victoria Beckham übriggelassen hat (siehe auch Video >>>)
Eine Last-Minute-Pilgerreise auf dem trendigen Jakobsweg buchen (siehe Link)
Wie Britt Reinecke einen neuen Mann (noch) ohne Fußballinteresse (Grund)
während der WM auf einer Insel heiraten
"Na da bin ich mal froh das wir Österreicher gar nicht dabei sind. Und trotzdem tun sie bei uns so als wären wir es. Überall nur WM.
Na ja, es wird vorüber gehen wie alles andere...." (Passat-Forum)
Positiv: Männer und Frauen mit dieser Haartracht (gefärbt oder künstlich als "Hairskin") sind in der Regel optimistisch, begeisterungfähig und treu (Verein, Mannschaft, ggf auch Partner).
Negativ: Unerklärbare und oft radikale Änderung ihres Verhaltens in Gruppen. Bei Niederlagen (im Stadion wie auch privat) sind sie, bedingt durch den mitunter hysterisch-euphorischen Optimismus, anfällig für depressive Phasen ggf. auch in Verbindung mit übermässigem Alkoholgenuss. Selbstüberschätzung, was das neutrale Beurteilen von umstrittenen Situationen (im Stadion wie auch privat) angeht. In einigen Fällen kann auch ein WM-Borderline-Syndrom (WM-BS) vorliegen.
Wie sollte SIE sein? Wenn der Partner die gleiche Haartracht trägt (auch andere Nationalfarben, bei Männern vorzugsweise grün-gelb) kann das "Spiel" bis zu 90 Minuten dauern. Im Idealfall kommt es zur Verlängerung oder gar zum Elfmeterschiessen. Auf keinen Fall sollte sie so sein.
Kein Witz: Hape Kerkeling, Deutschlands vielseitigster TV-Entertainer, geht zum Grab des heiligen Jakob: 600 Kilometer durch Frankreich und Spanien bis nach Santiago de Compostela, und erlebt die außergewöhnliche Kraft einer Pilgerreise.Es ist ein sonniger Junimorgen, als Hape Kerkeling, bekennende couch potato, endgültig seinen inneren Schweinehund besiegt und in St.-Jean-Pied-de-Port aufbricht. Sechs Wochen liegen vor ihm, allein mit sich und seinem elf Kilo schweren Rucksack: über die schneebedeckten Gipfel der Pyrenäen, durch das Baskenland, Navarra und Rioja bis nach Galicien zum Grab des heiligen Jakob, seit über tausend Jahren Ziel für Gläubige aus der ganzen Welt. Mit Charme, Witz und Blick für das Besondere erschließt Kerkeling sich die fremden Regionen, lernt er die Einheimischen ebenso wie moderne Pilger und ihre Rituale kennen. Er erlebt Einsamkeit und Stille, Erschöpfung und Zweifel, aber auch Hilfsbereitschaft, Freundschaften und Belohnungen - und eine ganz eigene Nähe zu Gott. In seinem Buch über den Wert des Wanderns zeigt der beliebte Spaßmacher, wie er auch noch ist: abenteuerlustig, weltoffen, meditativ.
Über den Autor
Hape (eigentlich Hans-Peter) Kerkeling, geboren 1964 in Recklinghausen, spricht vier Fremdsprachen und arbeitet seit 1984 als TV-Entertainer. Berühmt wurde Kerkeling mit der Rolle »Hannilein« und Horst Schlämmer. Seitdem folgte eine Vielzahl erfolgreicher Shows und Serien wie »Total normal« und »Hape« trifft. Hape Kerkeling ist u.a. Bambi- und Grimme-Preisträger und erhielt den deutschen Comedy-Preis 2005 als bester Komiker. Er lebt in Düsseldorf.
Die WM-Borderline-Syndrom ist eine Stimmungsstörung, die maximal vier Wochen (9.Juni-9.Juli) anhalten kann. Es können auch intensive Schübe aus Angst, Depression, Selbsthass oder Wut nur während einer Halbzeit oder auch für einen sehr kurzen Zeitraum (Verlängerung, Elfmeter) auftreten. Es kann dabei zu übermäßigem Geldausgeben (WM-Tickets), Alkoholmissbrauch ("Bring mir auch noch zwei Budweiser mit") oder Völlerei aufgrund quälenden Hungers (Stadion-Bratwurst) kommen.
Zwischenmenschlichen Beziehungen sind oft instabil und Betroffene schwanken zwischen vorwurfsvollen Angriffen ("den hätte ich noch reingemacht") und Klammerverhalten ("Ein Rudi Völler, es gibt nur...") . Sie schwanken zwischen Idealisierung und Entwertung der anderen Person/Mannschaft hin und her und fürchten gleichzeitig, verlassen zu werden (Auscheiden in der Vorrunde). Sie sind schnell enttäuscht und erbost, wenn andere ihre Erwartungen nicht erfüllen ("so werden die nie Weltmeister"), bleiben aber trotzdem intensiv an sie gebunden (Wann beginnt eigentlich die EM-Qualifikation?) .
Personen mit WM-BS können sogar Personen demütigen die sie eigentlich lieben ("Du Fliegenfänger"), wünschen sich aber gleichzeitig, dass die jeweilige Person bleibt ("ohne Ballack geht es nicht"). Bereits kleine Anlässe (Schweini steht immer zu weit links) können starke Gefühlsimpulse auslösen, die nicht verarbeitet werden können. Besteht eine enge emotionale Bindung zu einem bestimmten Sportler, kann auch die Tendenz bestehen, die Person zu idealisieren (Flankengott, Torwarttitan).