Colorationen:   Pflanzenfarben        NatÜrliche   Haarfarben  aus  der  Natur

Pflanzenfarben sind Haarfarben, die die Haare mit reinen Pflanzenextrakten färben.

Aber Vorsicht: Haarfarben auf "Pflanzenbasis" sind jedoch oft keine Pflanzenfarben sondern oft chenmische Haarfarben, denen etwas Pflanzliches beigemischt wurde.

Pflanzenhaarfarbe


 

Pflanzenfarben im Test : Von wegen Natur

Ökotest nahm verschiedene Pflanzenfarben aus Reformhaus und Apotheke unter die Lupe:

.... die "ungenügenden" Marken Sanotint, Puravera und Henna Plus Long Lasting Colour sind klassische Oxidationshaarfarben - das heißt sie bestehen aus zwei Komponenten, die miteinander reagieren und mit bedenklichen aromatischen Aminen färben. Einige bedenkliche aromatische Amine stehen im Verdacht, Krebs auszulösen. Wir wollen jetzt nicht laut "Verbrauchertäuschung" schreien, aber für ....weiterlesen

 

Gesundheitlich bedenklich

Das Ergebnis bezeichnen die Tester bei Ökotest als haarsträubend. Fast die Hälfte der Farben könne man nicht empfehlen. Drei Produkte wurden aufgrund gesundheitlich bedenklicher Stoffe mit "mangelhaft" bewertet, neun sogar mit "ungenügend". In diesen Produkten stecken Polyethylenglykole, die die Haut durchlässiger für Fremdstoffe machen können. Ferner befänden sich in einigen Produkten so genannte aromatische Amine, die im Verdacht stehen, Krebs oder Allergien auszulösen. Die Tester schließen mit diesen Substanzen ein sanftes Färben aus und warnen vor folgenden Haarfarben: Henna Plus Long Lasting Coulour Burgundy und Dark Brown, Hennè Color Tönungscreme Kupferrot, Puravera Sanfte Creme-Coloration Granat und Muscat, Sanotint Haarfarbe Naturbraun und Kirschrot sowie Sanotint light Haarfarbe Kupfer Orange und Naturbraun. Diese neun Produkte erhalten die schlechteste Note. Verbraucher in die Irre geführt. Quelle: Codecheck.ch

 

Alles andere als pflanzlich - Börlind und Henna plus

Stiftung Warentest testete Pfanzenfarben pura vera von Börlind „mit natürlichen Pflegestoffen“ und Henna plus Henna Red. Ein Blick auf die Inhaltsstoffe – die man bei Henna plus nur mit der Lupe lesen kann – zeigt: Auch hier ist ganz konventionelle Chemie am Werk, auch dies sind oxidative Haarfarben. Henna plus kassierte sogar das einzige „Mangelhaft“, weil es den versprochenen satten Rotton nie traf. Der Farberhalt war nicht viel besser. Schon beim Abtrocknen der Haare blieben überreichlich Spuren im Handtuch.

Quelle: http://www.test.de/Haarfarben-Fluechtiges-Rot-1304936-2304936/

 

INFO: Pflanzliche Farbstoffe werden seit ca. 4000 Jahren zum Färben von Textilien verwendet, aber auch die Haare wurden gefärbt. So konnten bei der Mumie einer ägyptischen Prinzessin aus dem 14.Jh v. Ch. mit Henna gefärbte Haare nachgewiesen werden (siehe Geschichte der Frisuren).

Pflanzenfarben wurden zwar in den letzten Jahrzehnten durch synthetische Farbstoffe fast verdrängt, gewinnen aber momentan immer mehr an Bedeutung.

Übrigens: Auch die Kamille entfaltet nicht nur als Tee ihre Wirkung: Ihr Blütenfarbstoff Apigenin bewirkt eine Gelbfärbung des Haares.

Abb.: Logona Natur-Pflanzenfarbe (gefunden bei amazon)

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Haarefärben mit Henna



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