Die exotischen und kunstvollen Frisuren der Geishas
Eine der wichtigsten Frisuren wird wareshinobu („Gespaltener Pfirsich“) genannt. Katsuyama (links) und yakko-shimada (rechts) sind Frisuren, die die Maiko (Vorstufe zur Geisha) zum Ende ihrer Ausbildung hin zu speziellen Anlässen trägt. Die zweite Frisur, die katsuyama wurde nach einer Stargeisha des 17. Jahrhunderts benannt, und wird zum Gion Fest im Juli getragen.
Einen Monat vor ihrer erikae Zeremonie trägt angehende Geisha die sogenannte sakko Frisur, für die das für die vorhergehenden Frisuren aufgebauschte Oberhaar abgeschnitten wird. Weiterhin benutzen Geishas auch so genannte kasturas. Jede wird individuell hergestellt, indem der Perückenmacher den Kopf der Geisha genau abmisst und dann entscheidet, wie die katsura aussehen muss. Es sind spezielle Perücken, die aus echtem Haar hergestelltwerden und dann mit einer natürlichen Farbe coloriert wird.
Der Begriff Geisha, zusammengesetzt aus gei (Kunst oder Künste) und sha (Person), stammt übrigens aus dem Tokioter Dialekt und wurde von dort in die europäischen Sprachen übernommen. Das Hochjapanische kennt den Begriff geigi ( Künstlerin), im Kansai-Dialekt werden sie als geiko bezeichnet. Eine Geisha in Ausbildung heißt in Tokyo han'gyoku ( Halb-Juwel) und in Kyōto maiko (Tänzerin) ...mehr Infos und Fotos hier
Die alten Techniken, um eine Geisha-Frisur zu gestalten, sind von Generation zu Generation überliefert und werden bis heute angewendet. Zum Beispiel Friseur Toshiaki Nakayama ist spezialisert auf die komplizierten Geisha-Frisuren. In diesem Video zeigt er etwas von seinem Handwerk >>>
Quellen: Wikipedia und hanamachi
Surftipp: immortalgeisha.com
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