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  Risiken  bei   Verwendung  von  haarkosmetischen  Produkten



Krank durch Silikon?

Einige silikonhaltige Shampoos und haarkosmetische Produkte stehen im Verdacht, Juckreiz auszulösen und Allergien zu begünstigen.

HairWeb sind sogar Fälle bekannt, wo die dauerhafte Verwendung bestimmter Silikone zum Totalverlust der Haare führte.

Dem Verbraucher stellen sich hier viele Fragen

  • Wie prüfe ich die Inhaltstoffe?  Antwort
  • Welcher Typ von Silikonen ist betroffen?  Antwort
  • Welche Alternativen gibt es?  Antwort

 

 

 

 

Test mangelhaft: Stirb langsam.

Während woanders Millioen Kinder an Hunger und Krankheiten sterben, beschäftigt sich insbesondere die deutsche Wohlstandsgesellschaft intensiv mit der Suche nach dem "gesündesten" Luxus-Shampoo. In einschlägigen Internet-Foren lamentieren selbsternannte Hobby-Chemiker und "Beautyjunkies" end- und ergebnislos über INCI-Listen, Dimethicone und synthetsche Moschus-Derivate als wenn es dafür Geld gäbe. Bedient werden die hypersensiblen Verbraucher auch von Test-Firmen (z.B. Öko-Test), die Produkte scheinbar zuverlässig testen und die Testergebnisse, Jahrbücher und Hefte dann an ihre latent mißtrauische Kundschaft verkaufen. Sie warnen in schöner Regelmässigkeit vor Allergien, Krebs und Leberschäden, daß man meinen könnte, man stirbt schon beim Drehen am Verschluß. Die Testreihen gehen mittlerweile so weit, daß die Testfirmen zweifelhafte Tierversuche in Auftrag geben, um vielleicht noch mehr Kritikpunkte zu finden.

 

Zum anderen gibt es die "verkaufende" Kosmetikindustrie, die unter der Kontrolle von deutschen und europäischen Institutionen (z. B. von der SCCNFP (Wissenschaftliche Ausschuss für Kosmetik und Non-Food-Produkte für den Verbraucher) steht. Auch wenn die Kontrollen zu den strengsten der Welt gehören und die Hersteller es immer wieder beteuern, 100prozentige Sicherheit kann und wird es nicht geben.

Besonders verwirrend wird´s, wenn sich Tester und Getesteter streiten: Siehe Link . Wem soll man glauben?

 

Was tun?

Es ist wie bei vielen anderen Dingen des täglichen Lebens: Kein Auto ohne CO2-Ausstoß, kein Handy ohne Strahlen, keine Zigarette ohne Teer. Bei Botox, dem hochtoxischem Nervengift, fragt niemand. Auch die effektiven Cremes, Industrie-Shampoos und Haarfarben haben möglicherweise gewisse Begleiterscheinungen. Ob das Produkt harmlos ist oder nicht, darüber sind sich selbst Chemiker nicht einig. Und wem schadet es nun? Nur Schwangeren? Nur Kindern bis 10? Oder etwa allen? Um ganz sicher zu gehen, gibt es nur eins: Mit Lavaerde Haare waschen, mit Henna färben (war da nicht auch was?) und aus dem eigenen Kräutergarten Mixturen brauen wie einst Gustav Guhl. Und eines nie vergessen: Dosis facit venenum - Allein die Menge macht das Gift (Paracelsus).



worldvision.de




REACH - neuer Schutz vor Shampoos mit giftigen Sustanzen?

 Die EU-Staaten haben sich nach jahrelangem Ringen auf einen Kompromiss zur künftigen Chemikaliensicherheit verständigt. Die derzeit ca. 40 EU-Richtlinien, die unzusammenhängend und unvollständig sind werden seit 12/2005 durch REACH ersetzt ( Abkürzung für "Registration, Evaluation and Authorisation of Chemicals", deutsch: Registrierung, Bewertung und Zulassung von Chemikalien).

Es wurde jetzt ein einheitlicher Rechtsrahmen geschaffen werden um die die Gefahren von ca. 30.000 Inhaltsstoffen und Substanzen hinsichtlich einer Krebserkrankung oder der Schädigung des Erbguts zu beurteilen. Betroffen sind auch Substanzen mit langfristig negativen Auswirkungen auf die Gewässer.

Die neuen REACH-Gesetze kommen jedoch auch der Haarkosmetikindustrie weitestgehend entgegen - manche hatten bereits im Vorfeld der REAC-Pläne mit Abwanderung und Fertigung im Ausland gedroht. 100.000 Altstoffe, die vor 1981 in Verkehr gebracht wurden, werden von den Kontrollen komplett ausgenommen sein. Ebenso wie Stoffe, die als krebserregend, erbgutverändernd oder fortpflanzungsgefährdend (CMR) eingestuft sind und die in einer Menge von weniger als einer Tonne pro Jahr oder mehr hergestellt werden.

Eine 2005 Die veröffentlichte Studie „A Present for Life“ („Geschenk fürs Leben“) vom Worldwide Fund for Nature (WWF) und Greenpeace belegt, daß Industriechemikalien über die Nabelschnur direkt in den Körper des ungeborenen Kindes gelangen können. Die in Blutproben gefundenen Substanzen können für Mutter und Kind gesundheitsschädlich sein oder die körperliche und geistige Entwicklung des Kindes beeinträchtigen.

Die Blutproben der 13 Familien wurden auf 107 langlebige, sich anreichernde und hormonell wirksame Industriechemikalien untersucht. Die europaweite WWF-Studie zeigt, daß jedes Familienmitglied mit einem Cocktail aus mindestens 18 Schadstoffen belastet ist. Neuere Chemikalien, die in Computern, Textilien oder Kosmetika (auch Haarkosmetik wie Shampoo etc.) enthalten sind, wurden häufiger und in höheren Konzentrationen bei Kindern gefunden. 

Der WWF wies im Oktober 2005 bei einer der in Brüssel veröffentlichten Studie "Generation X" im Blut von 13 europäischen Familien 73 bedenkliche Industriechemikalien nach. An der in Familien aus zwölf Ländern durchgeführten Untersuchung nahmen jeweils Großmutter, Mutter und ein Kind teil. Die meisten Chemikalien fanden sich bei den Großmüttern (63). Die teilnehmenden Kinder hatten mehr Schadstoffe (59) im Blut als ihre Mütter (49). Zudem wurden bei der jüngsten Generation einige der Chemikalien in den höchsten Konzentrationen nachgewiesen.

Auch eine deutsche Familie beteiligte sich an dem Test. Bei der Großmutter der Familie, Elfriede Hemminger, fanden sich etwas weniger Industriechemikalien als bei den anderen Vertreterinnen der älteren Generation. Bei Mutter Doris und Tochter Caroline Münster wurden hingegen mehr Schadstoffe nachgewiesen als bei den anderen Teilnehmern ihrer Generation. „Kein Mensch möchte mit einem Giftcocktail im Blut leben. Wir hoffen, daß diese Ergebnisse Politik und Industrie aufrütteln“, so die 45jährige Doris Münster.

Links: EU-Seite | WWF | Greenpeace


Oxidationshaarfarben

Die eigene Naturhaarfarbe dauerhaft und deutlich sichtbar zu verändern, bedeutet immer den Einsatz chemischer Stoffe, denn grössere Farbabweichungen von der Naturhaarfarbe erreicht man nur mit Oxidationshaarfarben. Sie bestehen aus Färbemitteln und Wasserstoffperoxid. Die Oxidationsmittel dringen in das Haar ein und zerstören die natürlichen Farbpigmente. Danach wird der neue Farbstoff eingelagert. Durch Wärmeeinwirkung wird der Prozess beschleunigt.

Das Haar wird dabei meist erheblich strapaziert. Kommt etwas von der Mixtur auf die Kopfhaut, können unerwünschte chemische Substanzen in den Organismus gelangen. Aufgrund von diversen Allergien, die Haarfärbemittel auslösen können und die unerwünschte Verfärbung von Fingern und Nägeln ist das Tragen von Handschuhen Pflicht.

Farbchemikalien, die vor Jahren in den Verdacht geraten waren, gesundheitsschädlich zu sein, wurden bereits verboten. Zudem ist zur Zeit eine EU-weite, epidemiologische Studie in Vorbereitung, die mögliche Restrisiken bei unsachgemäßem Gebrauch von Oxidationshaarfarben untersuchen soll.

Auch die handelsüblichen „Intensivtönungen" oder „Colorationen", sind meistens Oxidationsfärbemittel, die aus zwei miteinander zu mischenden Komponenten bestehen. Achten Sie auf die Warnhinweise und darauf, daß diese Produkte wirklich nur ins Haar und nicht auf die Haut gelangen.

Am besten ist, Sie überlassen Ihrem Friseur die Arbeit des Blondierens oder Färbens. Er kann Sie individuell beraten - und zwar Ihrem Haartyp und Ihrer Haarqualität entsprechend. Darüber hinaus sind Friseure technisch versiert im Umgang mit den verschiedenen Produkten und können sie präzise einsetzen und sehr umsichtig auftragen. Es gibt noch einen Grund, sich einem Friseur anzuvertrauen. Er kann nämlich den von Ihnen gewünschten Farbton mit so wenig Chemie wie nötig herstellen oder verschiedene farbgebende Stoffe mischen. Von Ihrer Naturhaarfarbe ausgehend vermag er, Menge und Intensität der Oxidations- und Färbemittel ganz individuell zu dosieren.

Wenn es nur um geringe Farbnuancen geht, können Sie auch mal Pflanzenfarben in Erwägung ziehen. Manche Produkte kommen sogar ohne den rötlichen Farbstoff der Henna-Pflanze aus, der auch schon mal wegen Pestizid- und Schwermetallbelastungen ins Gerede kam (siehe Bericht unten). Pflanzenfarben dringen nämlich nicht ins Haar ein. Sie ummanteln es nur. Folglich schimmert der Naturton immer etwas durch und sie waschen sich nach 6-12 Wochen wieder heraus. Zudem kann man mit ihnen nicht aufhellen. Eine problemfreie Ideallösung fürs Färben gibt es nicht. Aber zusammen mit Ihrem Friseur können Sie sicher den für Sie schonendsten Weg ermitteln. Wenn Sie partout selbst Hand anlegen wollen, lassen Sie sich bei der Produktauswahl immer fachkundig beraten.

Tipp: Waschen Sie 2-3 Tage vorm Färben mit Oxidationsmitteln die Haare nicht. So bleibt der Fettfilm auf Ihrer Kopfhaut und bietet bei eventuellen Ausrutschern einen gewissen Schutz.

 

Gefahren durch Bleiacetat

Der Wirkstoff ist in einigen sogenannten Renaturierungsmitteln enthalten. Bleiacetat verbindet sich mit dem Haarfarbstoff Melanin zu einem chemischen Komplex. Dieser kann schon ergrautem Haar annähernd die frühere Farbe zurückgeben.

Experten warnen vor den gesundheitlichen Risiken des Wirkstoffs. Toxilogen an der Uni Kiel haben herausgefunden, daß Blei (ein sehr giftiges Schwermetall) als Bleiacetat über die Kopfhaut aufgenommen werden kann. Es kann sich dann in den Knochen ablagern und verursacht dann schwere Schäden am Nervensystem und im Blut. Die Symptome: Müdigkeit und Kopfschmerzen gehören noch zu den harmlosesten Folgen.


Haarefärben in der Stillzeit

Schwangere Frauen sollten den Kontakt mit Chemikalien besser meiden. Das gilt auch für Mittel zum Haarefärben schreibt die Gesundheitszeitschrift "Apotheken Umschau" unter Verweis auf ein Heidelberger Forscherteam. Einen sicheren Hinweis auf die Schädigung des Kindes gebe es bisher zwar nicht. Sicher sei aber, daß die Chemikalien über die Kopfhaut der Mutter aufgenommen werden und sowohl in der Muttermilch als auch im Fettgewebe des Säuglings nachweisbar sind.

Inhaltsstoffe und Risiken bei der Verwendung von Haarkosmetik  >>>

Weitere Infos über das Thema "Haare färben & tönen" >>>

 



Blondiermittel in Pulverform

Manche Frauen und Männer lassen sich ihre Haarfarbe im Friseursalon regelmäßig aufhellen. Die dabei verwendeten Blondiermittel in Pulverform können Atemwegserkrankungen hervorrufen. Wie groß die Belastungen durch derartige Blondiermittel sind, wurde jetzt in einem gemeinsamen Forschungsprojekt der Berufsgenossenschaft und des Berufsgenossenschaftlichen Instituts für Arbeitssicherheit - BIA untersucht.

Gefahr droht bei Blondiermitteln in Pulverform durch den darin enthaltenen Hauptwirkstoff: das sogenannte Ammoniumperoxodisulfat. Beim Anmischen des Blondierpräparats mit Wasser staubt es reichlich, und das Sulfat wird eingeatmet. Reizungen der Schleimhäute, Fließschnupfen, Husten oder auch Atemnot sind nur einige der möglichen Folgeerscheinungen. Im Extremfall droht eine chronische Atemwegserkrankung. Besonders gefährdet sind Friseure, die täglich mit den Blondiermitteln arbeiten.

Von dieser Berufsgruppe wurden der BGW Ende der 80er Jahre immer mehr berufsbedingte Atemwegserkrankungen gemeldet. "Diese Entwicklung zwang uns zum Handeln", erklärt Jens-Peter Kähler, Leiter der BGW-Aufsichtsdienste. "Gemeinsam mit dem Friseurverband konnten wir die großen Blondiermittel-Hersteller von der Notwendigkeit überzeugen, gesundheitsverträgliche Produkte zu entwickeln." Mit Erfolg: Staubarme Blondiermittel haben heute einen Marktanteil von über 85 Prozent.

Und die Zahl der Atemwegserkrankungen reduzierte sich bei den Friseuren von 504 Fällen im Jahr 1991 auf 357 in 1997. Daß die modernen Produkte gesundheitsverträglicher sind, wurde schließlich auch im Forschungsprojekt von BGW und BIA bestätigt. Danach entsteht bei modernen Produkten erheblich weniger gesundheitsgefährdender Staub als bei herkömmlichen Blondierpulvern.

Quelle: Berufsgenossenschaft (HVBG)

Link: Haare blondieren

 

 

Mit 8 Jahren in die Pubertät - U.S.-Shampoos mit Östrogen

In Europa sind Hormone in allen Kosmetika und Körperpflegeprodukten verboten. Über das Internet ist es aber weiterhin möglich hormonhaltige Produkte zu bestellen und somit einzuführen. In den U.S.A. wurden besorgniserregende Beobachtungen gemacht und durch Studien belegt. Somit sind rund die Hälfte aller afro-amerikanischen Mädchen in den U.S.A. betroffen. Sie entwickeln bereits im Alter von acht Jahren Schamhaare und Brustansätze.

Im Vergleich dazu liegt der Anteil laut einer der Studien bei weißen Mädchen bei ca. 15 Prozent. Weiterhin erstaunlich: In Afrika gelangen Mädchen unabhängig vom sozioökonomischen Status viel später in die Pubertät.

"Diese Diskrepanz kann zumindest teilweise auf den häufigeren Gebrauch von Hormon-haltigen Haarwaschmitteln zurückgeführt werden", erklärte Chandra Tiwary, ehemalige Leiterin der Abteilung für pädiatrische Endokrinologie am Brooke Army Medical Center in Texas. Tiwary glaubt, daß sich die Häufigkeit der sexuellen Frühreife einfach reduzieren lasse, wenn derartige Produkte nicht mehr genutzt werden. Das Ergebnis: Nachdem bei den Mädchen die Shampoos gewechselt wurden, konnte die Frühreifeentwicklung aufgehalten werden.

Besonders Shampoos, die für trockenes und brüchiges Haar geeignet sind und bei der schwarzen Bevölkerung beliebt sind, scheinen Östrogene zu enthalten. Die Hormone werden über die Haut an den Körper abgegeben. Auf den Etiketten der Shampoos wird zwar festgehalten, daß die Produkte Hormone enthalten, dennoch gibt es "schwarze Schafe", die keine Hinweise auf diese aktive Substanzen geben. Gemäß einer gesetzlichen Vorgabe der amerikanischen Gesundheitbehörde FDA werden im Handel erhältliche Produkte mit hormonell wirksamen Substanzen als Medikamente eingestuft und benötigen eine Sondergenehmigung.

 

Haarfärbemittel als mögliche Ursache von Blasenkrebs?

Eine insgesamt umfangreiche und sorgfältig angelegte bevölkerungsbezogene Fall-Kontroll-Studie wurde von 1987 bis 1996 in Kalifornien (USA) an Patienten und Patientinnen mit Harnblasenkrebs durchgeführt.

Die Studie war ursprünglich zu dem Zweck begonnen worden, einen Zusammenhang zwischen der Anwendung nichtsteroidaler Antiphlogistika und dem Auftreten von Blasen- bzw. Nierenkrebs zu ermitteln.

Erst gegen Mitte der Studie (ab1992) wurden Fragen zur Anwendung von Haarfärbemitteln in den Fragebogen eingearbeitet. Bei der Auswertung der Fälle konnte zunächst in keiner Teilstichprobe ein Risiko für dieAnwendung von Haarfärbemitteln statistisch gesichert werden.

Nach Einschränkung auf die ausschließliche Anwendung oxidativer (permanenter) Haarfärbemittel ergab sich, daß das Risiko für Frauen, an Blasenkrebs zu erkranken, mit der Dauer und Häufigkeit der Anwendung von oxidativen (permanenten) Haarfarben steigt. Das höchste Risiko aus der Studie ergibt sich jedoch für die Berufsgruppe der männlichen Friseure.

 

Welche Substanzen betrifft das Ergebnis dieser Studie?

• 3 Glycolether - Ethoxyethanol • Ethoxyethanol Acetate • 2-Methoxyethanol

Diese besitzen ein erhebliches reproduktionstoxisches Potential. Aufgrund dieses Potentials wurden die Substanzen in der EU-Gefahrstoff-Richtlinie67/548/EG als "Fortpflanzungsgefährdend Kategorie 2" eingestuft.

Bereits im August 1997 hat COLIPA, der Dachverband der europäischen Kosmetik-Industrie, eine Empfehlung zumVerzicht auf den Einsatz dieser Substanzen abgegeben, der sich auch der IndustrieverbandKörperpflege- und Waschmittel und die anderen nationalen Verbände der Kosmetikherstellerin der EU angeschlossen haben. Eine Verwendung dieser Substanzen bleibt aber grundsätzlich möglich.

Quelle: Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin/Thielallee 88-92 | 14195 Berlin

 

 

Henna - Entwarnung!

Henna ist außer in seiner reinen Form auch in vielen Pflanzentönungen enthalten. Henna stand bisher im Verdacht, Pestizid- und Schwermetalleinlagererungen zu enthalten, die schwerwiegende Gesundheitsschädigungen zur Folge haben können. Die Untersuchungen deuteten an, daß der Henna-Farbstoff Lawson möglicherweise zu zellverändernd wirken kann und somit krebserregend sei.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat nach Auswertung einer Reihe von neuen Studien Entwarnung gegeben und Henna als gefahrlos eingestuft. Die Entwarnung beendet eine dreijährige wissenschaftliche Diskussion auf EU-Ebene.

Link: Pflanzenfarben und Henna



Don't Go Shopping for Hair-Care Products Without Me (englisch)

Das von der Haarkosmetik-Industrie wohl am meisten gefürchtete Buch erschien kürzlich in 3. Auflage (über 2,5 Millionen verkaufter Exemplare).

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Und für alle Kosmetikprodukte: Don't Go to the Cosmetics Counter Without Me