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  WELLA   Pro  Series    Haarpflege  von  a - Z :  Shampoos | Styling | Pflege


"...jeder anständige frisör sollte seinem "proctoiden" die hammelbeine langziehen."  (Posting auf facebook)

(Anmerkung der Red. : Als "Proctoiden" werden Mitarbeiter von Procter & Gamble bzw. Wella bezeichnet)


Wie Wella (P&G) Friseure zu Pro-Series-Fans machen will

Mit einem millionenschweren Werbeaufwand versucht der amerikanische Konzern Procter & Gamble (P&G) ähnlich wie auch Schwarzkopf (SYOSS) klarzumachen, daß man "salonschöne" Haare "fast wie vom Friseur" auch im Supermarkt für 3 Euro den Liter bekommt. Durch die extrem billig produzierte Produkte zog sich der Konzern damit den Zorn vieler Friseure zu. Sie sahen die Marke Wella mit dem hauptsächlich aus Erdöl, Silikon und Konservierungstoffen bestehenden Billigprodukt stark beschädigt. Bei vielen gab es teilweise erhebliche Umsatzrückgänge und nicht wenige kehrten Wella bzw. Schwarzkopf den Rücken.

Mit einer skurrilen Aktion versucht nun P&G die enttäuschten Friseure, bei denen immer noch das "Wella-Logo" an der Tür klebt, wieder "zurückzugewinnen": Jeder, der zwei "Wella Pro Series"-Flaschen im Supermarkt kauft bekommt einen 10 Euro-Gutschein für einen Wella- Friseur. Das ist ungefähr so, als würde der Käufer eines DACIA einen Gutschein für einen Ölwechsel bei Mercedes bekommen.

Die Rechnung wird daher so nicht aufgehen:

Potentielle Käufer von Wella Pro Series sind wenig an einer professionellen Friseurdienstleistung interessiert. Wella hat ihnen ja versprochen, ihr braucht gar keinen Friseur für "salonschönes Haar". Warum sollten sie jetzt plötzlich wieder beim Friseur auftauchen? Daran wird auch der 10-Euro-Gutschein nichts ändern.

"Wella-Friseure" hingegen wollen von der Billig-Serie Pro Series nichts wissen. Pro Series, SYOSS und Co. ist schliesslich für sie in keiner Hinsicht professionelle "Haarpflege". Die Haare derjenigen, die "Pro Series" und Co benutzen sind mitunter alles andere als gepflegt, von etwaigen Problemen beim professionellem Färben und Strähnen im Salon ganz zu schweigen. Das Info-Schreiben von P&G landete daher bei vielen direkt im Papierkorb.

Die Einlösung des Gutscheins gestaltet sich extrem kompliziert: Es gibt keinen "Sofortrabatt" sondern der Kunde muss beim Friseur voll bezahlen. Er muss dann Gutschein + Friseurrechnung + Einzelhandlungsrechnung + einen speziellen Aufkleber an Wella senden. Irgendwann sollen dann die 10 Euro überwiesen werden.

Kommentare + Meinungen dazu auf der HairWeb-Fanseite auf Facebook - LINK




In Holland läuft lief die Wella-Aktion ebenfalls (siehe Werbe-Video unten). Dort gab es sogar 20 Euro jedoch einlösbar nur für´s Haarefärben.

Erklärung für Nicht-Holländer:    Kleur (sprich Klör) = Farbe     Korting = Rabatt       Kapper = Friseur




Wella´s billige SYOSS-Kopie: PRO SERIES

Ein Procter & Gamble (P&G) Manager namens Gottschalk gab vor kurzem ein fragwürdiges Interview mit einem Salon-Magazin. Man hatte jedoch beim Lesen das Gefühl, der grauhaarige "Proctoid" (firmeninterner Name für P&G-Mitarbeiter) wolle den Fragesteller für dumm verkaufen.

Herr Gottschalk behauptete u. a. folgendes:

"Eine Präsenz im Massenmarkt macht die Marke Wella bekannter und nutzt dem Wella Friseur. Der Kopf mit den wehenden Haaren wird der Endverbraucherin sehr präsent vor Augen sein - zum Nutzen des Salons mit dem Wella Logo an der Tür und im Schaufenster. Wella Pro Series bietet keine "Profi-Qualität", das tun nur Salonprodukte. "

In Wirklichkeit ist es genau andersherum und der smarte Herr Gottschalk
widerspricht sich gleich mehrfach:

Das "PRO" in "PRO SERIES"  steht für PROFESSIONAL, warum also der Zusatz "PRO" für ein Produkt, daß gar keine Salonqualität hat, wie Herr Gottschalk zugibt?

Einen Nutzen hat nur Wella. Logischer Effekt für Friseure, die (noch) Wella-Produkte führen: Die teuren Wella-Salonprodukte werden durch die Aufstellung der spottbilligen WELLA PRO SERIES direkt neben SYOSS und Co stark entwertet.

In einem hat jedoch Herr Gottschalk völlig recht:

Das Logo mit den "wehenden Haaren" ist tatsächlich immer noch sehr präsent - vor allem nach der teilweisen "Kopie" des Logos durch die umstrittene Billigkette Hairkiller, die ja von Wella beliefert und auf verschiedene Arten stark unterstützt wird.


Der "Starfriseur"

Karim Amerchih wird von Wella als Werbefigur für die neue Billigmarke benutzt. Dafür Der Mann, der keinen Salon hat, nennt sich im Video "Haarstylist". Das tun übrigens oft Leute, die keinen Gesellenbrief haben. Die Berufsbezeichnung Friseur ist geschützt und bedarf einer abgeschlossenen Ausbildung. Wer ihm mal die Meinung sagen will: Auf Facebook nach "Karim Amerchih" suchen oder ihn hier zu Deutschlands nervigstem Werbe-Stylisten wählen.... zum Voting

Herr Amerchi bezeichnet sich im Video als "Stylist der Celebritys", aber auf seiner Homepage sind ausser einem Til Schweiger-Foto und Abbildungen der schon lange medial abgetauchten Sängerin Yvonne Catterfeld keine "Stars" zu sehen. Auch seine Kunden aus der Werbung versprühen nicht gerade allzuviel Glamour: Darunter sind die Frauenpostille MAXI (Titelbild), die Badewannenfirma Kaldewei (Prospekt) und die Hautpflegemarke EUCERIN. Irgendwie paßt er vielleicht doch zur neuen Discount-Serie.




NEU: Stelle Wella auf Facebook Fragen zu Verkaufspolitik, Inhaltstoffen, Problemen (auch für Friseure)

Beispiele (Screenshots):








" Entweder du glaubst, was Salon-Magazine, Industrie oder Innungen so erzählen....oder du bist in der Mix-Ecke "

INFO:   Die Mix-Ecke ist die unabhängige Community für Friseure.   Nur für Friseure.    Nur auf Einladung.



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