Die Griechen (1500 - 150 vor Chr.)
In der Zeit von 1500 - 650 vor Christus trugen Griechinnen lange
meist gekrauste Haare. Auf Fresken sieht man oft Korkenzieherlocken,
welche vor den Ohren bis auf die Brust herabfallen. Die ärmeren Leute hatten Perücken aus Schafwolle.
Etwas später (500 - 300 v. Chr.) ließen sich die Frauen ihre Haare
im Nacken zu einem Knoten zusammenfassen, diese Frisur nennt man
"griechischer Knoten".
Kunstvolle
Knoten und Schleifen prägen die Frisuren der Zeit von 300 - 150
v. Chr. In diesen Jahren versuchten die Griechinnen ihre von Natur
aus dunklen Haare mit Hilfe von Safran aufzuhellen.
Die Frisuren waren bei den Griechen auch Männersache: Zuerst trugen
sie lange Kopfhaare und Bärte. Später waren kurze und lockige Haare
in Mode und in der Zeit von 300 - 150 v. Chr. trugen modebewusste
Städter halblange Frisuren und bevorzugten gekrauste oder gewellte
Haare.
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Gutes, gepflegtes Aussehen und der "Anstand" waren in Athen so wichtig, daß eigens ein Tribunal errichtet wurde, um über Angelegenheiten der Kleidung zu entscheiden. Frauen, die in der Öffentlichkeit nicht vorschriftsmässig angezogen waren, oder eine unordentliche Frisur hatten, wurden mit Geldstrafen belegt.
Zur Haarumformung (Vorstufe
der Dauerwelle) hatten
die Griechen bereits ein spezielles Gerät: ein Calamistrum
(Hohlstab aus Bronze). Bei
den Griechen galt Blond als die Haarfarbe der Götter (mehr
über die Haarfarbe "Blond").
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