2010 versucht es RTL mit dem in England sehr erfolgreichem Castingshow-Format The X Factor in Deutschland. Sängerin Leona Lewis wurde dort durch The X Factor bekannt. RTL zeigt Auftaktshow und Finale und VOX die übrigen Episoden.
Die Auswahl der deutschen Jurymitglieder gibt zu denken: Sie besteht aus der zuletzt immer glückloseren und für Damenbinden singende Sarah Connor und ihrem Produzenten, der seinem Nachnamen nicht immer gerecht wurde: George Glueck. Siehe auch die
Offizielle Internetpräsenz der Firma George Glueck Publishing GmbH .
Das dritte Jurymitglied ist Trompeter (?!) Till Brönner, der sicher besser für ein Spielmannszug-Casting geeignet wäre.
Erfunden und produziert wurde sie von dem britischen Musik- und TV-Produzenten Simon Cowell, der in der Jury von Pop Idol saß und außerdem Jurymitglied bei Britain's Got Talent und American Idol ist. Die Ähnlichkeiten der Castingformate von Pop Idol und The X-Factor wurden später gerichtlich in einem Rechtsstreit behandelt, den Cowell aber für sich entscheiden konnte.
Hauptunterschiede zum Pop-Idol-Format existieren neben einem anderen Corporate Design in der Möglichkeit der Wettbewerbsteilnahme für Kandidaten jenseits des abgeschlossenen 30. Lebensjahres und für (Gesangs-)Gruppen.
Das Mindestalter beträgt 14 Jahre (in den ersten drei Staffeln 16). Die Kandidaten werden drei (ab der vierten Staffel vier) Teilnehmerkategorien (bis 24 Jahre , ab der vierten Staffel nach weiblichen und männlichen Kandidaten getrennt; ab 25 Jahren; Gruppen) zugeordnet. Jede Kategorie wird von einem der Jurymitglieder betreut.
In der britischen Ausgabe der Sendung besteht die Jury aus Simon Cowell, der englischen Sängerin Cheryl Cole (sie ersetzte Sharon Osbourne, die bis einschließlich der 4. Staffel Jury-Mitglied war) und dem Musikmanager Louis Walsh (Westlife). In der vierten Staffel kam die australische Sängerin Dannii Minogue als viertes Jurymitglied hinzu.
Die bekanntesten Sieger der letzten The X-Factor-Staffeln sind Shayne Ward und Leona Lewis.
Die Show wird unter anderem auch in Australien, Belgien, Dänemark, Griechenland, Island, Italien, Kolumbien, Kasachstan, Marokko, den Niederlanden, Russland, Spanien und Tschechien produziert. Laut RTL-Unterhaltungschef Tom Sänger wurden die Rechte an The X-Factor bereits 2006 von RTL gekauft. Im Dezember 2009 wurde angekündigt, dass die Castingshow ab 2010 auch in Deutschland gezeigt wird.
Am 9. Dezember 2006 wurde bekannt, dass Cowell Absichten hat, Euro X Factor zu produzieren. Dieses Format soll Ähnlichkeiten zu World Idol (Superstar Weltweit), welches im Jahre 2003 gesendet wurde, aufweisen. Es werden dort also auch nationale Sieger gegen die internationale Konkurrenz antreten. Die Show soll über mehrere Wochen produziert werden, bis am Ende der internationale Sieger gekürt werden kann.
Gewinnt Mati Gavriel oder Edita Abdieski oder Big Soul? |